CSU beantragt Fahrradschnellverbindung vom Rotkreuzplatz in die Innenstadt

Die Stadträte Kristina Frank, Dr. Alexander Dietrich und Michael Kuffer beantragen die Prüfung der Einrichtung einer Fahrradschnellstraße vom Rotkreuzplatz in die Innenstadt. Die Strecke soll dabei nicht über die Nymphenburger Straße und Brienner Straße, sondern über die Blutenburgstraße und Karlstraße verlaufen. Ziel ist es, eine richtige Schnellroute für den Radverkehr zu schaffen.

Stadtrat Michael Kuffer, stv. Fraktionsvorsitzender und verkehrs-politischer Sprecher erläutert: „Der Radverkehr in München nimmt erfreulicherweise immer mehr zu. Gleichzeitig steigt dazu auch die Flächenkonkurrenz zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zum Autoverkehr. Unser grundsätzliches Ziel ist es, zu den Haupt-verkehrsadern in München attraktive Parallelrouten für den Radver-kehr zu schaffen. Denn mit der räumlichen Trennung erhöhen wir die Sicherheit und steigern die Attraktivität für die Radfahrer. Letztendlich haben wir eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer, wenn sie sich ohne große Gefahren und nervigem Stop-and-Go von A nach B bewegen können.“

Stadtrat Dr. Alexander Dietrich, Sprecher im Kreisverwaltungsaus-schuss, betont: „Wer die zu engen und ständig von Zufahrten und Kreuzungen eingeschränkten Radwege in der Nymphenburger Straße und auch die gefährliche Situation in der Brienner Straße aus dem täglichen Verkehr kennt, der weiß, dass wir eine richtige Lösung benötigen. Radfahrer brauchen eine eigene Schnellverbin-dung, auf der sie sich klar bevorzugt und sicher fortbewegen können. Die Parallelroute Blutenburgstraße/Karlstraße bietet sich als Fahrradschnellroute und somit wichtige Verkehrsachse für den Radverkehr an. Aus eigener Erfahrung bin ich mir sicher, dass diese Parallelroute auch von den vielen täglich ein- und auspendelnden Radfahrern angenommen wird. Damit diese Route eine richtige Fahrradschnellstraße wird, sind jedoch einige bauliche Veränderungen und die Anpassung von Vorfahrtrege-lungen notwendig. Zufahrts- und Parkmöglichkeiten für Anwohner wollen wir dabei selbst-verständlich erhalten. Dafür ist genug Platz vorhanden. Kurzum: mit dieser Lösung können alle Verkehrsteilnehmer nur gewinnen.“

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