Semesterticket großer Erfolg

Lange haben die Beteiligten um eine gangbare Lösung gerungen, seit dem Wintersemester 2013/14 gibt es nun auch in München ein Semesterticket, mit dem Studenten zu einem festen Betrag die Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Über 100.000 Studenten haben das Angebot pro Semester angenommen; gut 70 Prozent davon haben auch das freiwillige Zusatzticket gekauft, mit dem sie 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag freie Fahrt im gesamten MVV-Netz erhalten. 

Die Stadt München hatte die Einführung des Semestertickets im Herbst 2012 nicht nur politisch, sondern auch finanziell unterstützt. Der Münchner Stadtrat sicherte dem MVV für die zweijährige Testphase einen Ausfall von bis zu 11,9 Mio. Euro zu. Inzwischen zeigt sich, dass dieser hohe Betrag aufgrund der hohen Akzeptanz des Tickets nicht ausgeschöpft werden muss. Im Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats wurde ein Zwischenbericht beraten, nach dem für das erste Jahr der Testphase ein Ausgleichsbetrag von rund 1 Mio. Euro fällig wird. Einstimmig haben sich die Mitglieder des Wirtschaftsausschuss dafür ausgesprochen, die Testphase und damit das Semesterticket fortzuführen.

Manuel Pretzl„Das Semesterticket ist ein großer Erfolg, das zeigt die hohe Annahmequote. Dieser Erfolg ist auch der Schlüssel dafür, dass wir bei den notwendigen Ausgleichszahlungen deutlich niedriger liegen, als ursprünglich für den schlechtesten Fall kalkuliert. Es gibt keinen Grund, weshalb die Testphase nicht verlängert und das Semesterticket langfristig etabliert werden sollte“, freut sich Stadtrat Manuel Pretzl, stv. Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU Fraktion.

Josef Schmid, 2. Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft
Josef Schmid, 2. Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft

„Die Studierenden dreier Hochschulen, zwei davon exzellent, sind ein wichtiger Teil der Stadtgesellschaft. Die Universitätsstadt München muss die Studierenden unterstützen und wertschätzen. Dazu trägt auch das Semesterticket bei“, freut sich der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid, über die erzielte Einigung.

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