Maßnahme gegen Dauerstau am Isarring: Lang geforderte Einfädelspur kommt endlich

Die Vorfreude war groß, als der Richard-Strauss-Tunnel im Mai 2010 endlich eröffnet und für den Verkehr frei gegeben wurde. Der Freude folgte jedoch schnell Ernüchterung. Wie im Vorfeld von vielen Experten befürchtet und angemahnt, erwies sich die Einfädelung von der Ifflandstraße auf den Mittleren Ring als große Staufalle. Seitdem hat man sich mit einem einzigartigen Provisorium beholfen. Die Fahrspuren auf dem Mittleren Ring werden getrennt und mit einer jeweils eigenen Ampelschaltung geführt. Die Situation wurde damit zwar insbesondere für den aus dem Richard-Strauss-Tunnel kommenden Verkehr verbessert, dennoch gehört der Rückstau auf dem Isarring nach wie vor zum täglichen Bild.

Der Bauausschuss des Stadtrats befasste sich am 17. März nun erneut mit der Situation und dem Sachstand des Genehmigungsverfahrens, das eine eigene, zusätzliche Einfädelspur von der Ifflandstraße auf den Mittleren Ring vorsieht. Die Spur soll bis zur Dietlindenstraße geführt werden und somit lang genug für das flüssige Einfädeln sein. Die bestehenden Straßenspuren sollen dazu etwas verengt und der parallele Radweg verlegt werden, so dass Platz für die neue Einfädelspur entsteht.

Dr. Evelyne Menges

Stadträtin Dr. Evelyne Menges, stv. Fraktionsvorsitzende und CSU Sprecherin im Bauausschuss, kommentiert: „Endlich kommt die  Einfädelspur und wird der von Rot-Grün in der Vergangenheit bewusst in Kauf genommene tägliche Stau aufgelöst. Damit hoffen wir sehr, den Verkehrsfluss am Isarring zu beschleunigen und den täglichen Stau aufzulösen. Auch freut uns an diesem Vorschlag, dass keine Bäume weichen müssen. Außerdem hat das Vorhaben keine Auswirkungen auf die Pläne für den Tunnel zur Vereinigung des Englischen Gartens.“

Josef Schmid, 2. Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft

„Heute ist für alle Münchner ein guter Tag. Die jahrelang von Verkehrsexperten und auch der CSU geforderte zusätzliche Einfädelspur wird eine Entlastung für den Mittleren Ring, für alle Pendler und natürlich auch für die Umwelt sein. Denn anstelle von Stop-and-Go wird der Verkehr mehr fließen und somit die Umwelt deutlich weniger belasten“, erläutert Bürgermeister Josef Schmid.

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