Antragspaket zum Sanierungsumsetzungskonzept der 
Städtisches Klinikum München GmbH

CSU will frei werdende Flächen für Medizin-Cluster nutzen, sinnvolle Kooperationen mit anderen Akteuren ermöglichen, die Errichtung von Senioren- und Pflegeheimen ernsthaft prüfen und damit insgesamt die medizinische Versorgung der Bevölkerung stärken

Mit einem Paket aus vier Anträgen wollen die CSU Stadträte Dr. Hans Theiss, Michael Kuffer, Eva Caim und Dr. Reinhold Babor auf das Sanierungsumsetzungskonzept für die Städtisches Klinikum München GmbH, das im Juli dem Stadtrat vorgestellt werden soll, entscheidenden Einfluss nehmen. Wie zwischenzeitlich schon bekannt geworden ist, wird es Umstrukturierungen und Umbaumaßnahmen an den verschiedenen Standorten der Städtischen Kliniken geben.

Umstrukturierungen für Medizin-Cluster nutzen

Michael Kuffer

„Uns ist wichtig, dass frei werdende Flächen auch zukünftig von medizinischen Einrichtungen genutzt werden. Wir wollen Kooperationen ermöglichen und damit Cluster verschiedenster öffentlicher und privater Akteure im medizinischen Bereich schaffen. Insgesamt wollen wir damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung verbessern. Der notwendige Umbau der Städtischen Kliniken ist leider notwendig, damit das Unternehmen langfristig auf gesunde Beine kommt. Dieser Sanierungsprozess bietet aber auch Chancen, die wir mit unseren Vorschlägen nutzen wollen“, erläutert Stadtrat Michael Kuffer, stv. Fraktionsvorsitzender, die Intention der Anträge.

Konkret können sich die CSU-Stadträte eine engere Zusammenarbeit der Städtischen Kliniken mit den Kliniken des Bezirks Oberbayern am Standort Schwabing vorstellen. „In Schwabing werden Flächen frei, die die Kliniken des Bezirks sicherlich nutzen können. Hier bietet sich nicht nur räumlich, sondern auch aus medizinischer Sicht eine enge Kooperation an“, so Dr. Hans Theiss, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU Fraktion.

Versorgungsausbau durch Medizin-Cluster Harlaching

Dr. Hans Theiss

Auch am Standort Harlaching sehen die Antragsteller verschiedene Möglichkeiten für eine sich ergänzende Nutzung der frei werdenden Flächen. „In Harlaching bietet sich ein richtiges Medizin-Cluster an. Zum Einen könnte in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung eine ärztliche Bereitschaftspraxis entstehen. Zum Anderen ist es aus unserer Sicht sehr lohnend, die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus für Naturheilwesen auszubauen. Dieses Krankenhaus genießt landesweit hohes Ansehen im Bereich der Komplementärmedizin. Mit einer Erweiterung des Erbbaurechts und einem neuen Gebäude auf dem Gelände des Krankenhaus Harlaching könnten viele Kooperationsmöglichkeiten und Synergien im Bereich der stationären internistischen Versorgung, aber auch in der Notfallversorgung geschaffen werden“, so der Facharzt für Innere Medizin Dr. Theiss.

Errichtung von Senioren- und Pflegeheimen prüfen
Für die Standorte Schwabing und Harlaching will die CSU die Errichtung von Senioren- und Pflegeheimen prüfen lassen. Kuffer: „Die frei werdenden Flächen bieten sich ideal für Senioren- und Pflegeheime an. Wir können uns an beiden Standorten Kooperationen mit weiteren Akteuren unter Erbpachtbedingungen sehr gut vorstellen.“ Dr. Theiss ergänzt: „Auch aus medizinischer Sicht ist es natürlich absolut sinnvoll, die Synergien zu nutzen. Bei einer immer älter werdende Gesellschaft wäre es auch verantwortungslos, die Errichtung von Senioren- und Pflegeheimen jetzt bei diesem großen Sanierungs- und Umgestaltungsprozess nicht ernsthaft zu prüfen.“

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