Entwurf des Hauptbahnhof-Neubaus: Städtebaulicher Gewinn – CSU 
fordert Nacharbeit bei Verkehrskonzept

Der Planungsausschuss des Münchner Stadtrats hat heute die Pläne für den Neubau des Münchner Hauptbahnhofs beraten. Der Entwurf sieht einen architektonisch ansprechenden Neubau des Bahnhofhauptgebäudes sowie ein 75m hohes Gebäude als Sichtpunkt am Starnberger Flügelbahnhof vor.

Walter Zöller

Der planungspolitische Sprecher der CSU, Stadtrat Walter Zöller, freute sich über den architektonischen Entwurf, der „sehr gut gelungen und ein städtebaulicher Gewinn für München sei.“ Kritik äußerte Zöller jedoch an dem vorgesehenen Verkehrskonzept für den Bahnhofsvorplatz. „So wie die Planungen derzeit für den Bahnhofsvorplatz aussehen, wird das keine Fußgängerzone, sondern eine Konfliktzone. Trambahn, Radverkehr und Fußgänger werden sich stets in die Quere kommen und Konflikte sind vorprogrammiert. Auch die Anfahrt- und Kurzparkmöglichkeiten, um Personen zum Zug zu bringen oder abzuholen, sehen wir noch nicht gelöst.“ 

Michael Kuffer

„Das prägende Element eines Bahnhofs bleibt der Verkehr. Er ist überwiegend ein Ort für Reisende und nicht für Spaziergänger. Daher sollten wir den praktischen Nutzen des Neubaus nicht ganz aus den Augen verlieren. Die derzeitige Lösung für die Erreichbarkeit des Bahnhofs mit dem Auto ist mangelhaft. Am Verkehrskonzept muss nachgearbeitet werden“, betonte Stadtrat Michael Kuffer, stv. Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der CSU während der Aussprache.

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