Rückenwind für die Freiwillige Feuerwehr München

Letzten Herbst hatten die Stadträte Hans Podiuk, Heike Kainz, Michael Kuffer und Johann Sauerer eine Darstellung beantragt, wie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr München gefördert werden können. Denn wie viele Münchner nicht wissen, besteht die Münchner Feuerwehr nicht nur aus der Berufsfeuerwehr, sondern auch aus der Freiwilligen Feuerwehr (FFM), der aktuell über 800 Personen angehören. Hintergrund der Initiative ist unter anderem die Nachwuchsförderung der FFM, die wie alle anderen ehrenamtlichen Organisationen aktiv um ihren Nachwuchs werben muss.

Die Verwaltung legt nun im Kreisverwaltungsausschuss am 19. Mai eine Übersicht an möglichen Verbesserungsmaßnahmen vor, die im Wesentlichen eine Gleichbehandlung der Mitglieder der FFM mit den Städtischen Bediensteten beinhaltet. So sollen die Mitglieder der FFM bei städtischen Wohnungsprogrammen, bei der Zurverfügungstellung von Dienst-/Werkswohnungen und bei der Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen berücksichtigt werden. Auch sollen sie Zugang zum Jobticket des MVV und kostenlosen Eintritt in städtischen Schwimmbädern erhalten. Zudem sollen sie das betriebliche Gesundheitsmanagement des Kreisverwaltungsreferats mitnutzen dürfen. Neben diesen möglichen Verbesserungsvorschlägen ist außerdem eine zusätzliche Referentenstelle für die FFM vorgesehen. Diese Person soll sich um die Koordinierung der Nachwuchsgewinnung, aber auch um die Ausbildung und Betreuung der bestehenden Mitglieder der FFM kümmern.

Während die zusätzliche Stelle nun beschlossen und baldmöglichst eingesetzt werden soll, werden die Verbesserungsmaßnahmen einer Machbarkeitsprüfung unterzogen, so dass baldmöglichst eine Kostenübersicht und eine Entscheidungsfindung herbeigeführt werden kann.

Dr. Alexander Dietrich

Stadtrat Dr. Alexander Dietrich, Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss freut sich: „Für das Sicherheitskonzept der Stadt ist die Freiwillige Feuerwehr ein fester und unverzichtbarer Bestandteil. Männer und Frauen setzen sich dabei ehrenamtlich zu allen Tag- und Nachtzeiten für die Sicherheit unserer Bevölkerung ein; oftmals auch unter Gefahr für das eigene Leben. Auch wenn alle Aktiven ihr Engagement bei der Feuerwehr aus voller Überzeugung betreiben, sind so manche Vergünstigungen ein schönes Signal des Danke-Schöns der Stadt und damit der Stadtbevölkerung an sie. Wenn diese Maßnahmen zudem helfen können, die Attraktivität der Freiwilligen Feuerwehr zu erhöhen, so wollen wir sie gerne ermöglichen. Denn eines darf nicht passieren: Es brennt und keiner kommt rechtzeitig zur Hilfe.“

Michael Kuffer

„Die Vorschläge der Verwaltung sind gut und wir setzen sehr darauf, dass sie nun auch alle Hürden bis zur Umsetzung nehmen werden. Das Ehrenamt im Allgemeinen und das Engagement bei der Feuerwehr im Besonderen sind ein wertvolles und alles andere als selbstverständliches Gut unserer Gesellschaft. Wir als CSU werden alle vertretbaren Hebel in Bewegung setzen, um die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu unterstützen und zu fördern“, so Stadtrat Michael Kuffer, stv. Vorsitzender der CSU Fraktion in Münchner Stadtrat.

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