CSU erreicht Hilfe für Geschädigte des Asiatischen Laubholzbockkäfers

Seit geraumer Zeit breitet sich der Asiatische Laubholzbockkäfer in Bayern aus. Während das Umland bereits intensiv mit dem Befall der Bäume befasst ist und mit Fällungen dagegen vorgeht, ist das Stadtgebiet erst seit kurzen im Münchner Osten betroffen. Nun stellt sich auch in München die Frage, wie die Baumfällung betroffener Gebiete koordiniert und organisiert werden kann. Die Erfahrungen aus den Umlandgemeinden zeigen, dass es sinnvoll ist, die Gegenmaßnahmen an einer Stelle zu koordinieren. Denn während sich eine Kommune leicht tut, die Maßnahmen auf öffentlichen Grund vorzunehmen, stellt sich dies auf Privatgrund schwerer dar. Auch ist die Frage nach einer Entschädigung für die Kosten der Fällung, der Entsorgung und die Ersatzpflanzung zu klären. Zudem kommt hinzu, dass formell der Freistaat in dieser Frage zuständig ist, dieser aber die Kommunen als bessere Kenner der Lage vor Ort um die Koordinierung der Maßnahmen gebeten hat. Den Kommunen wurden dazu auch die Kostenübernahme bis zu 100.000 Euro angeboten.

Vor diesem Hintergrund hat die Vollversammlung des Münchner Stadtrats heute auf Initiative der CSU Stadtratsfraktion Hilfen für Geschädigte des Asiatischen Laubholzbockkäfers beschlossen. Die Stadt soll nach dem Stadtratsbeschluss die Koordination, also die Fällung und Entsorgung der befallenen Bäume übernehmen. Auch wird geprüft, einen Sonderfonds für die Neupflanzung einzurichten.

Sebastian Schall

Stadtrat Sebastian Schall: „Der Asiatische Laubholzbockkäfer macht leider nicht vor den Toren Münchens Halt und unterscheidet auch nicht zwischen öffentlichem und privatem Grund. Um gegen den Befall schnellstmöglich vorgehen und ihn eindämmen zu können, bedarf es einer Koordinierung durch die Stadt. Hierbei sollen die Betroffenen von Privatgrund bei der Bekämpfung des Käferbefalls unterstützt werden. Das beginnt bei der Koordination der Maßnahmen und endet bei der Frage der Entschädigung. Ziel ist es jetzt, schnell zu handeln. Die Ausbreitung muss gestoppt und damit viele Bäume erhalten werden!“

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