CSU will die medizinische Versorgung der Münchner Bevölkerung durch eine verbesserte Laienreanimation stärken

Im Falle eines akuten Kreislaufstillstandes, der sich ja oft außerhalb von Kliniken ereignet, zählt jede Minute bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Brandneue medizinische Studien zeigen, dass die Wiederbelebung (Reanimation) durch Laien, die vor dem Notarzt am Ort sind, das Überleben dieser Patienten mehr als verdoppelt. 

Vor diesem Hintergrund wurde kürzlich eine Studie aus Stockholm publiziert, die auch auf München übertragen werden könnte. Es wurden tausende Bürger in Sachen Reanimation im Sinne einer Erstversorgung ausgebildet und konnten dann GPS-gestützt über Mobilfunk aktiviert werden, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe eines Patienten mit Kreislaufstillstand befanden.

Mit einem Antrag will die CSU-Fraktion deshalb das Referat für Gesundheit und Umwelt beauftragen, in Zusammenarbeit mit dem Rettungszweckverband München und dem Kreisverwaltungsreferat ein Konzept zur Steigerung der Raten der Laienreanimation mittels Mobilfunkaktivierung in München zu erarbeiten.

Dr. Hans Theiss

„Es ist faszinierend, wie über eine solche innovative Maßnahme Leben gerettet werden können“, zeigt sich der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion Stadtrat Dr. Hans Theiss begeistert. „Es stünde einer modernen Stadt wie München gut an, ein solches Modell ebenfalls zu testen und so möglicherweise vielen Bürgern das Leben zu retten. Deshalb beantragen wir die Erarbeitung eines Konzeptes zur Steigerung der Raten der Laienreanimation mittels Mobilfunkaktivierung in München.“

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