Aufwertung der innerstädtischen Isar wird vorangetrieben

Die Isar ist die Lebensader Münchens. Früher wurden wir über den Fluss versorgt, heute fließt er in der Stadt durch renaturierte Isarauen. Leider erkennt man die Isar gerade im innerstädtischen Bereich nicht richtig; die Stadt versteckt ihren Fluss ein bisschen. Dort kann man zu wenig verweilen oder beispielsweise einen Kaffee trinken. Die Aufenthaltsqualität sollte aufgewertet werden, ohne diesen Raum zu kommerzialisieren.

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Das Baureferat hat eine umfangreiche Vorlage zur „Rahmenplanung innerstädtischer Isarraum“ vorgelegt und ist damit auf diverse Anträge der Stadträte eingegangen. Im Kern stehen die Fragen zur Nutzbarkeit, Verschönerung und Aufwertung. Doch die Vorlage war den Stadträten hinsichtlich Zeitplan und Maßnahmen zu wenig konkret. Deshalb hat der gemeinsame Planungs- und Bauausschuss der Verwaltung heute den Auftrag erteilt, bis 2016 einen „Isarplan II Innenstadt“ auszuarbeiten. Zwei entscheidende Forderungen der CSU Fraktion – die in einem Änderungsantrag eingebracht wurden – konnten sich durchsetzen: Die Prüfung der Machbarkeit eines Cafés über der Isar und das Isarflussbad.

Bürgermeister Josef Schmid zu diesem Thema: „Die Aufwertung öffentlicher Räume ist ein zentrales Anliegen bürgernaher Politik. Deswegen freue ich mich sehr, dass der Stadtrat heute beschlossen hat, die Planungen zur innerstädtischen Isar voranzutreiben. Die Isar ist ein wichtiger Teil Münchner Lebensqualität. Von einer verantwortungsvollen und mutigen Aufwertung der Isar – z.B. mit einem Isarflussbad auf der westlichen Höhe des Deutschen Museums – profitiert die gesamte Stadt. Mit dem heutigen Beschluss ist die Isar wieder ein Stück näher an München gerückt.“

Kuffer
Michael Kuffer

Stadtrat Michael Kuffer, stellvertretender Vorsitzender der CSU Fraktion im Planungsausschuss, ist erfreut über die Zustimmung zu einem Café: „Wir stellen uns ein Café auf einer Plattform vor, die an der Westseite über die Isar ragt. Die Menschen schweben über dem Fluss und können ihn intensiv wahrnehmen. Funktioniert ein Café an einer Stelle, kann man sich Gedanken über weitere Standorte machen. Die Stadt muss jedoch immer darauf achten, die Nutzung genau zu überwachen. Schließlich soll dort keine Feier-Gastronomie entstehen. Die Anwohner dürfen nicht weiter belastet werden. Auch bei den Verkehrsplanungen muss darauf geachtet werden, nicht unverhältnismäßig in den     Verkehrsfluss auf der parallel zum Fluss verlaufenden Isartangente einzugreifen. Die CSU Fraktion setzt sich bei den weiteren Beschlüssen     dafür ein, die innerstädtische Isar erlebbarer und lebenswerter zu machen. Was jedoch immer in geordneten Bahnen geschehen muss.“

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