Freiham wird mit LED-Lichttechnologie ausgestattet

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Erst letzte Woche hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung dem Bebauungsplan für Freiham Nord zugestimmt. Heute einigte sich der Bauausschuss auf die Ausstattung dieses neuen Viertels im Münchner Westen mit neuster LED-Lichttechnologie.

Das Baureferat wurde im Juli 2013 mit der Durchführung eines Planungsworkshops zur Konzeption eines Masterplanes für die Straßenbeleuchtung in Freiham Nord beauftragt. Die TU Berlin führte deshalb eine firmenunabhängige Marktrecherche durch um zu prüfen, wie effizient die LED-Technik im Vergleich zur konventionellen Lichttechnik ist. Bei den Kriterien Wirtschaftlichkeit, Ökologie, Funktion und Gestaltung schnitt die neue Technik besser ab, weshalb ein Pilotprojekt in Freiham empfohlen wurde. Aufgrund dieses Gutachtens wurden schließlich Konzepte für einen Masterplan gesucht. Nach Beratung eines Gutachtergremiums hat den Zuschlag die Firma Day & Light Lichtplanung bekommen. Der Masterplan soll im Frühjahr 2016 vorliegen.

„Freiham wird Münchens Stadtviertel der Zukunft. Technologische Innovationen müssen deswegen fester Bestandteil der Planungen sein. Ich begrüße die Entscheidung des Stadtrates, hier weiter auf moderne Straßenbeleuchtung zu setzen. Das Leuchtturmprojekt Freiham wird dadurch um so schöner strahlen.“ so Bürgermeister Josef Schmid.

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Stadtrat Johann Saurer war als Mitglied im Gutachtergremium bei der Auswahl des Lichtplanungsbüros dabei. Er begleitet das Projekt Freiham seit langem und freut sich über die Entscheidung, das neue Viertel quasi ins rechte Licht zu rücken. „Wir planen ein neues Viertel, also sollten wir in     allen Bereichen neu denken. Die Lichttechnologie hat sich in den     vergangenen Jahren sehr weiterentwickelt, also ist es sinnvoll, die-    se Technik in Freiham einzusetzen. Das Gutachten hat gezeigt,     dass die moderne LED-Technik eine Symbiose aus Energiesparen     und Wirtschaftlichkeit schafft. Es sollen zusätzlich Vorgaben für     den Umgang mit privatem und kommerziellem Licht erarbeitet wer-    den, damit das Kommunalreferat das Ergebnis in die Verträge mit     den Investoren aufnehmen kann. Doch es geht uns nicht nur um     die Straßenbeleuchtung. Ich erwarte mir eine optisch ansprechende Lichtgestaltung und helle Straßenzüge. Licht kann so viel bewirken und die Leute sollen sich vor Ort wohlfühlen. Die Stadtverwaltung hat gezeigt, wie zielführend sie bei der Planung von Großprojekten agieren kann. Wir erhoffen uns das gleiche effiziente Vorgehen ebenfalls bei der noch immer unbefriedigenden Verkehrsplanung.“

Beim Einsatz der LED-Technik im ersten Realisierungsabschnitt soll von einem unabhängigen Büro ermittelt werden, ob das Pilotprojekt erfolgreich war, um über die komplette Ausstattung des Viertels entscheiden zu können.

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