S-Bahn Unterführung in Aubing wird barrierefrei ausgebaut

Walter Zöller
Walter Zöller

Am 11. November hat der Planungsausschuss mehrheitlich der entsprechenden Vorlage und dem gemeinsamen Änderungsantrag der CSU Fraktion mit den Grünen zugestimmt.

Jahrelang schon fordert der Bezirksausschuss 22 – Aubing-Lochhausen-Langwied eine barrierefreie Ortsverbindung, den Ausbau der Unterführung und den barrierefreien Zugang am S-Bahnhof Aubing. Auf allen Bürgerversammlung seit dem Jahr 2009 wurden dazu Anträge gestellt. Es hat lange gedauert, bis das Planungsreferat Antworten der Deutschen Bahn AG zu Zuständigkeiten und Planungsständen bekommen hat. Laut Bahn hänge der Ausbau maßgeblich vom geplanten Streckenausbau der Linie S 4 ab. Wann dieser erfolgt, sei aber weiterhin unklar.

Die Verwaltung hat sich nach jahrelanger Prüfung schließlich durchgerungen, das überfällige Vorhaben trotzdem anzugehen. Vor dem Hintergrund einer Bahnhofsverlegung sollten die Maßnahmen allerdings nicht übermäßig viel Geld kosten. Deshalb der Vorschlag: Eine barrierefreie Rampe für Fußgängerinnen und Fußgänger auf der Nordseite. Stadtrat Walter Zöller, Sprecher der CSU Fraktion im Planungsausschuss, zu diesem Vorschlag: „Endlich tut sich etwas in Aubing. Die Bürgerinnen und Bürger mussten lange warten. Aber wir sind zuversichtlich, dass der Ausbau der Ortsquerung unter der S-Bahn eine deutliche Verbesserung bringt.“

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Stadtrat Johann Sauerer, Mitglied im Planungsausschuss, zeigt sich erfreut über den Beschluss: „Ich begrüße die Vorlage und die hohe Priorität des Ausbaus. Die Verbindung ist aufgrund des neuen Wohnungsbaus innerhalb der nächsten drei Jahre mit rund 1.200 neuen Wohnungen einfach unerlässlich. Wir haben – zusammen mit den Grünen – einen wichtigen Sieg errungen. Denn die Vorfinanzierung für die Planungen wurden durch unser
Bestreben von 30.000 Euro auf 45.000 Euro gehoben. Das lässt Spielraum für alternative Planungen. Optimaler als eine sehr lange Rampe wäre ein Aufzug am Eingang der Georg-Böhmer-Straße. Aber egal ob Rampe oder Aufzug: Die Planungen dürfen keinesfalls weiter aufgeschoben werden.“

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