Sinnvolle Nutzung der freiwerdenden Klinikflächen

Dr. Hans Theiss
Dr. Hans Theiss

Im Juli beschloss der Stadtrat, die freiwerdenden Flächen der Städtisches Klinikum München GmbH medizinnah zu nutzen. Heißt: Die Grundstücke und Gebäude der Münchner Kliniken sollen sinnvoll überplant werden. Die CSU Fraktion hat konkrete Vorschläge für neue Konzepte, die nun in drei weiteren Stadtratsanträge münden.

Auf den Flächen am Krankenhaus Schwabing könnte in Kooperation mit der „Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM“ ein Palliativzentrum für schwerstkranke und schwerstbehinderte Kinder errichtet werden. Kinder und Jugendliche könnten mit ihren Familien eine Tagesbetreuung besuchen oder sogar stationär dort bleiben. Stadtrat Dr. Hans Theiss, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU Fraktion, setzt sich für die Realisierung dieses Zentrums ein: „Bisher versorgt die Stiftung AKM die jungen Menschen ambulant. Das Angebot soll jedoch teil- und vollstationär ermöglicht werden. Der Standort am Schwabinger Krankenhaus eignet sich bestens für dieses neue Vorhaben.“

Neue Ideen hat Dr. Hans Theiss außerdem für die „Schule für kranke Kinder“. Damit chronisch kranke und schwerkranke Kinder und Jugendliche nicht den Anschluss in der Schule verlieren, unterrichten Lehrkräfte die jungen Patienten im Krankenhaus. „Die schwerkranken Kinder können nicht in die Schule gehen, also muss die Schule zu ihnen kommen. Die Landeshauptstadt München muss diese wichtige Maßnahme fördern. Zum einen muss der Raumbedarf im „Neuen Hauner“ am Standort Großhadern finanziell abgesichert werden. Zum anderen müssen wir die freiwerdenden Flächen am Standort Schwabing dafür einplanen und an die neu entstehende Kinderklinik anbinden.“ so Stadtrat Dr. Hans Theiss.

Eva Caim
Eva Caim

Die CSU Fraktion macht sich darüber hinaus Gedanken um die bessere Versorgung von pflegebedürftigen Personen. An den Kliniken in Harlaching und Schwabing könnte die Landeshauptstadt München den Bau von Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Anschlussrehabilitation ermöglichen. Dabei bietet sich die Vergabe an einen privaten Investor an. Stadträtin Eva Caim zu diesen Plänen: „Die Gesundheitsstandorte Harlaching und Schwabing müssen weiter ausgebaut werden. Die Nachfrage an Pflegeeinrichtungen nimmt in unserer älter werdenden Gesellschaft stetig zu. Ebenso der Bedarf an Anschlussrehabilitationen. Wir sollten die Chance nutzen und diese Einrichtungen vor Ort bauen. Gerade ältere Personen und ihre Familien sind um eine wohnortnahe Betreuung froh. In einem vernetzten System aus niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern sowie Reha- und Pflegeeinrichtungen finden sich die Menschen gut zurecht.“

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