Weniger Stau auf dem Mittleren Ring und dem Isarring

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Der Bauausschuss stimmte gestern einstimmig für eine Verflechtungsspur auf dem Mittleren Ring, zwischen Ifflandstraße und Dietlindenstraße. Das neue Provisorium kostet 5,6 Mio. Euro und wird den Verkehrsfluss nach dem Umbau deutlich verbessern.

Die bestehende Ampelanlage wird nicht weiter von der Regierung von Oberbayern genehmigt, da sie nicht die gewünschte Verkehrsentlastung bringt. Vom Richard-Strauß-Tunnel kommend bildet sich gerade in Stoßzeiten ein zäher Stau, der durch die Einfädelung des Isarrings über die Ifflandstraße entsteht. Unfälle treten ebenfalls vermehrt auf. Die jetzt beschlossene Baumaßnahme führt die Ifflandstraße auf eine Spur zusammen, die dann in eine neu geschaffene dritte Spur auf dem Mittleren Ring mündet. Diese dritte Spur hat eine Breite von 3 Meter und wird in der Dietlindenstraße wieder ausgeleitet. So können die Autofahrer auf den Mittleren Ring einfädeln bzw. von dort ausfädeln. Der bestehende Radweg auf dieser Seite wird aufgelöst, aber der vorhandene Geh- und Radweg im Englischen Garten hergerichtet. Aufgrund der positiv verlaufenden Verhandlungen mit allen beteiligten Behörden kann der Umbau zügig im Februrar 2016 beginnen und sollte Ende nächsten Jahres enden.

„Verkehr muss fließen, um Emissionen und Unfallrisiken zu reduzieren. Die neue Verflechtungsspur an der Ifflandstraße wird endlich die Staufalle am Englischen Garten beseitigen. Ich freue mich deswegen über die Entscheidung des Stadtrates. Gleichzeitig gilt: Eine Untertunnelung des Englischen Gartens behalten wir weiterhin fest im Blick.“ so Bürgermeister Josef Schmid.

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Dr. Evelyne Menges

Stadträtin Dr. Evelyne Menges, Sprecherin der CSU Fraktion im Bauausschuss, zeigt sich erfreut über diese dringend notwendige Entwicklung: „Die Erfahrung zeigt, dass die Ampelanlage und die Einfädelspur Stau erzeugen, anstatt ihn wie gehofft zu entzerren. Endlich können wir dieses Nadelöhr durch den Bau der Verflechtungsspur auflösen und den Mittleren Ring entlasten. Wir sind froh, dass entsprechend unserer jahrelangen Forderung nach einer zeitnahen und staumindernden Lösung der Verkehr dort wieder fließen wird. Anstelle von Stop-and-Go können die staugeplagten Autofahrer und Pendler dann schneller vorankommen.“

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