Antrag: Eine frauengerechte Wohnungspolitik schaffen

Eine frauengerechte Wohnungspolitik schaffen
Eine frauengerechte Wohnungspolitik schaffen

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Landeshauptstadt München, das Sozialreferat wird aufgefordert zu überprüfen, wie wohnungslose Alleinerziehende, vor allem Frauen, schneller wieder in Wohnungen gebracht werden können. Hierbei soll die Einführung von Quoten bei der Wohnungsvergabe genauso überprüft werden, wie die Einstufung dieser Personengruppe in eine höhere Dringlichkeitsstufe.

Begründung:

Momentan ist es nach Aussage von Sozialverbänden kaum noch möglich Alleinerziehende, von denen über 90% weiblich sind, die durch Notsituationen in Frauenhäusern und betreuten Wohngruppen leben, zeitnah wieder in Wohnungen zu bringen.
Wichtigster Auslöser des Wohnungsverlustes bei Alleinerziehenden ist nach Trennung/Scheidung der Auszug aus der gemeinsamen Wohnung. Häufig befanden sich die Frauen in Abhängigkeits- oder Gewaltverhältnissen. Die Wohnungslosigkeit von Alleinerziehenden ist bedingt durch ein niedriges Einkommen, eine geringe Erwerbsbeteiligung oder psychischen Erkrankungen aufgrund der Trennungssituation.
In München leiden immer mehr Menschen an akuter Wohnungslosigkeit. Durch eine hohe Anzahl anerkannter Flüchtlinge in den nächsten Jahren wird sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärfen. Insbesondere die Wohnungssituation von Alleinerziehenden mit Kind(ern) erscheint häufig aussichtslos und muss dringend verbessert werden.

Sabine Pfeiler
Sabine Pfeiler
Heike Kainz
Heike Kainz
Ulrike Grimm
Ulrike Grimm

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