Anfrage: Scientology am Isartor – muss das sein?

Scientology am Isartor – muss das sein?

In der letzten Zeit macht Scientology für seine Lehren wieder öffentlich Werbung, diesmal am Isartor in der Münchner Innenstadt. Es wurde schon mehrfach beobachtet, dass auch gerade Kinder und Jugendliche dort angesprochen werden. In der direkten Umgebung befinden sich die Isar- und Huberschulen mit über 1.000 Schülern sowie weitere öffentliche Schulen. Es wird nach den alt bekannten Mustern, mit massiver, aber auf den ersten Eindruck unverfänglicher Werbung versucht, für diese Sekte Mitglieder zu gewinnen.

Deshalb frage ich:


1. Sind dem Kreisverwaltungsreferat diese Werbeaktionen von Scientology bekannt?
2. Sind diese dort statthaft und genehmigt?
3. Wie können die Kinder und Jugendlichen Schülerinnen und Schüler dort vor diesen Aktionen geschützt werden?
4. Wie können diese Aktionen verhindert werden?
5. Gibt es bei der LH-München eine Fachstelle für das Sektenwesen, bzw. eine Fachabteilung, die sich mit den Umtrieben von religiösen, bzw. Psycho-Sekten beschäftigt und ggf. Maßnahmen und Aufklärungsarbeit gegen solche Umtriebe ergreift?
6. Wenn ja, was hat diese Dienststelle bislang gegen diese Umtriebe in der Umgebung der Zweibrückenstrasse unternommen?
7. Wenn nein, warum werden diese signifikanten Gefahren, insbesondere für Jugendliche und noch ungefestigte Persönlichkeiten, nicht genauso ernst genommen, wie der wichtige Kampf gegen den politischen Radikalismus, wo es zumindest gegen den Rechtsradikalismus zu Recht eine gut ausgestattete Fachdienststelle gibt?

Richard Quaas
Richard Quaas

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