Anschluss des Neubaugebiets Freiham an A 99

Anschluss des Neubaugebiets Freiham an A 99 © cevahir87 / Fotolia.com
Anschluss des Neubaugebiets Freiham an A 99
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Das Baureferat wurde heute vom Bauausschuss beauftragt, das Neubaugebiet Freiham im Münchner Westen mit dem Bau einer provisorischen Zufahrt an die Autobahn A 99 anzuschließen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 1,54 Millionen Euro. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2017.

Der provisorische Autobahnanschluss wird wohl für viele Jahre genutzt werden, ehe die endgültige Anbindung an die A 99 hergestellt wird. Bevor die Bagger rollen dürfen, sind noch ein paar rechtliche Hürden zu überwinden: Es müssen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern geführt, artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigungen beantragt und archäologische Arbeiten innerhalb der Straßentrasse durchgeführt werden. Danach können die Bauarbeiten im Frühjahr 2017 starten. Nach jetzigem Planungsstand könnte der Autobahnanschluss ab dem Sommer 2017 befahrbar sein.

Bürgermeister Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Bürgermeister Josef Schmid zum Beschluss: „Wir müssen Freiham möglichst gut erschließen. Das sind wir den Menschen, die dort in Zukunft wohnen werden, schuldig. Das betrifft selbstverständlich auch die gute Erreichbarkeit mit dem Auto. Lebensqualität entsteht aus der Verbindung von Wohnen und Infrastruktur. Deshalb begrüße ich die heutige Entscheidung.“

Dr. Evelyne Menges
Dr. Evelyne Menges

 

 

„Wir sind zuversichtlich, dass die Vorarbeiten zum Anschlussprovisorium zügig voranschreiten werden. Die Verwaltung hat mittlerweile viel Erfahrung im Umgang mit geschützten Tierarten. Es ist nicht neu, dass Feldlerche und Zauneidechse auf dem Gebiet Freiham heimisch sind. Wir werden für die Straße keine Bäume fällen und versuchen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, so Stadträtin Dr. Evelyne Menges, tierschutzpolitische Sprecherin und Sprecherin der CSU-Fraktion im Bauausschuss.

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Auch Stadtrat Johann Sauerer ist erfreut über den Bau des vorläufigen Autobahnanschlusses: „Seit Jahren fordern wir ein intelligentes Verkehrskonzept für Europas größtes Neubaugebiet in Freiham. Um Aubing und die umliegenden Gebiete zu entlasten – vor allem schon mit Einsetzen des Baustellenverkehrs – ist der provisorische Anschluss absolut unverzichtbar. Unser großes Ziel, den generellen Ausbau der A 99 im Münchner Westen, behalten wir weiterhin fest im Blick. Teile diese Maßnahme stehen auf der Ausbauliste des Bundes. Wir befürworten eine rasche Erweiterung, genauso wie die Verlängerung der U-Bahn, um das drohende Verkehrschaos in Freiham und im Umland abzuwenden.“

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