Zentrale Ausnüchterungseinheit für München schaffen

Zentrale Ausnüchterungseinheit für München schaffen © magdal3na / Fotolia.com
Zentrale Ausnüchterungseinheit für München schaffen
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Bislang gibt es in München keine zentrale Ausnüchterungseinrichtung. Andere Städte haben gute Erfahrungen damit gemacht, schwer alkoholisierte oder intoxikierte Patienten kontrolliert in einem überwachten Umfeld ausnüchtern zu lassen.

Die CSU-Fraktion schlägt deshalb vor, eine solche Einrichtung in Kooperation mit Polizei und Freistaat auf den freiwerdenden Flächen der Städtischen Kliniken zu betreiben.

„Uns ist wichtig, dass die frei werdenden Flächen der Städtischen Kliniken – hier geht es vor allem um die Standorte Schwabing und Harlaching – medizinisch nachgenutzt werden. Dies hat der Stadtrat schließlich im Juli 2015 so beschlossen! Deshalb sollten verschiedene Ansätze zeitnah geprüft werden. Ein interessanter Baustein könnte eine zentrale Ausnüchterungseinheit für München sein, die von Polizei und Ärzteschaft gemeinsam betrieben wird. So könnten auf der einen Seite fatale Ereignisse wie Todesfälle in der Ausnüchterungszelle verhindert werden. Auf der anderen Seite könnten man schwer alkoholisierte oder intoxikierte Patienten getrennt behandeln, ohne dass diese den normalen Ablauf in einer Notaufnahme stören“, so Stadtrat Prof. Dr. Hans Theiss, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Dr. Hans Theiss
Prof. Dr. Hans Theiss

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