Zentrales Toilettenhäuschen auf dem Wiener Platz bauen

Zentrales Toilettenhäuschen auf dem Wiener Platz bauen © ah_fotobox / Fotolia.com
Zentrales Toilettenhäuschen auf dem Wiener Platz bauen
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Der Markt am Wiener Platz muss saniert werden, da die Standl in die Jahre gekommen sind und nicht mehr den aktuellen Vorschriften und Hygienestandards entsprechen. Um die Bürger und Händler vor Ort einzubinden, fand am 16. April ein Konsensverfahren statt. Dort wurde verkündet, dass an jeden Gastro-Stand je eine Besucher- und eine Personaltoilette gebaut werden müsse. Der ursprüngliche Plan, ein zentrales Toilettenhäuschen auf dem Platz zu bauen, wurde aufgrund der KVR-Vorgaben verworfen. Die CSU-Fraktion stellt nun einen Antrag mit der Forderung, dieses Toilettengebäude dennoch zu realisieren.

Das Konsensverfahren hat es bestätigt: Die Haidhauser hängen sehr an ihrem Lebensmittelmarkt. Schon letztes Jahr haben sich die Bürger und Händler vor Ort aktiv bei den Planungen beteiligt und für eine Sanierungsvariante ausgesprochen, die im Wesentlichen dem Grundriss des heutigen Marktes entspricht. Mit einem zentralen Toilettenhäuschen für Gäste und Mitarbeiter wäre eine entsprechende Realisierung möglich. Deshalb wäre es falsch, aufgrund zu eng ausgelegter Verwaltungsvorschriften eine Cluster-Variante zu bauen, die nicht mehr dem Charakter des Wiener Marktes entsprechen würde. Laut Kreisverwaltungsreferat (KVR) müsste nämlich jeder Gastrobetrieb auf dem Markt eine eigene Unisex-Toilette sowie eine extra Personaltoilette bekommen.

Georg Schlagbauer
Georg Schlagbauer

„Diese Forderungen des KVR sind völlig überzogen. Es gibt schlicht keine Vorschrift die genau definiert, wo eine Toilette gebaut werden muss. Baut man am Stand eine kleine Hygieneschleuse ein, dann können die Mitarbeiter problemlos über den Markt zu den Toiletten gehen. Genauso wie die Besucher, der Platz ist schließlich nicht groß. Wir erwarten von der Verwaltung eine Planung mit Augenmaß. Unser gesamtstädtisches Ziel mit der Sanierung ist doch die Erhaltung eines Marktes, auf dem sich Händler und Kunden wohlfühlen“, so Stadtrat Georg Schlagbauer.

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