Geburtshaus München finanziell unterstützen

Dr. Manuela Olhausen
Dr. Manuela Olhausen

München wächst! Laut Münchner Statistik kamen im letzten Jahr 693 mehr Kinder als im Jahr 2014 auf die Welt; ein Plus von 4,2 %. Ein Trend, der sich die nächsten Jahre voraussichtlich fortsetzen wird. Diese Entwicklung macht den Wert des Geburtshauses München deutlich. Nach langer, intensiver Suche hat das einzige Geburtshaus in München endlich größere Räumlichkeiten in der Fäustlestraße gefunden. Der Umzug soll Anfang Juli 2016 stattfinden und ermöglicht die Ausweitung der Geburtenkapazitäten. Zusätzlich können die Kursangebote für Schwangere und Mütter ausgebaut werden.

Träger des Geburtshauses sind die Hebammen des Vereins zur Förderung der selbstbestimmten Geburt. Normalerweise finanziert sich der Verein durch Spenden oder Fördermitgliedschaften und nicht durch öffentliche Gelder. Der anstehende Umzug bedeutet jedoch eine erhebliche finanzielle Belastung, die der Verein nicht alleine stemmen kann. Deshalb beantragen die Rathaus-Kooperationspartner CSU und SPD in einem gemeinsamen Antrag die Bewilligung einer finanziellen Unterstützung.

CSU-Stadträtin Dr. Manuela Olhausen sagt:

„Der Erhalt und Ausbau des Geburtshauses München muss der Stadt München ein großes Anliegen sein. Schließlich sind bereits heute sämtliche Kreißsäle der hiesigen Krankenhäusern durchgehend belegt. Das Geburtshaus leistet einen unverzichtbaren Beitrag bei der geburtshilflichen Versorgung von Müttern und Kindern. Ohne unsere finanzielle Beteiligung an den Umzugskosten wäre die Zukunft des einzigen Geburtshauses in München gefährdet. Deshalb ist eine Kostenbeteiligung durch die Stadt in jedem Fall gerechtfertigt.“

SPD-Stadrat Dr. Ingo Mittermaier, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion, sagt:

„Die Frauen in unserer Stadt sollen selbstbestimmt entscheiden dürfen, wo und wie sie ihre Kinder zur Welt bringen. Das Geburtshaus ist ein sehr wichtiger Baustein zu einem vielfältigen Angebot in der Geburtshilfe. Diejenigen, die nicht ins Krankenhaus möchten und eine Hausgeburt für sich ausschließen, bekommen damit eine sehr gute Alternative geboten. Es ist notwendig, dass die werdenden Eltern weiterhin diese Möglichkeit in München haben. Deshalb halten wir eine finanzielle Umzugshilfe für das Geburtshaus für gut investiertes Geld.“   

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