Anfrage: Generalsanierung und Ausweichquartier für das Oskar-von-Miller- und das Maximiliansgymnasium

Generalsanierung und Ausweichquartier für das Oskar-von-Miller- und das Maximiliansgymnasium
Generalsanierung und Ausweichquartier für das Oskar-von-Miller- und das Maximiliansgymnasium

Wie den Medien zu entnehmen ist, gibt es im Vorfeld der geplanten Generalsanierung der beiden Schwabinger-Traditionsgymnasien Oskar-von-Miller- und Maximiliansgymnasium erhebliche Probleme mit dem während der Bauzeit notwendigen Ausweichquartier für beide Schulen. Das Schulreferat präferiert einen Standort in Freimann, direkt bei der U-Bahnstation Kieferngarten, die Schulleitungen lehnen diesen Standort rundheraus als unzumutbar ab.
Laut Schulreferat, soll das geplante Containergebäude am Kieferngarten weit über die Sanierungszeit für die beiden Schwabinger Gymnasien, als Ausweichquartier für weitere Sanierungsfälle genutzt werden, was ja schon aus Kostengründen ein prinzipiell richtiger Ansatz bei dem hohen Bedarf an Schulsanierungen ist.

Die von beiden Direktoren der Gymnasien und dem BA 12 genannten anderen Standorte, die etwas näher an Schwabing liegen, kommen, wie man den Medien entnehmen kann, für die Stadtverwaltung wohl nicht in Frage. Wie geht es weiter, wenn der Bau nicht verzögert werden soll?

Wir fragen deshalb den Oberbürgermeister:


1. Für wann ist konkret der Baubeginn in dem Gebäudekomplex des Oskar-von-Miller- und des Maximiliansgymnasiums derzeit vorgesehen?
2. Ab welchem Schuljahr müsste die Auslagerung dann erfolgen und für wie lange, ist der Betrieb in dem Ersatzbau vorgesehen?
3. Verzögert der Widerstand der beiden Direktoren, der Schulgremien und teilweise des BA 12 evtl. den geplanten Baubeginn?
4. Wenn ja, was sind die erwartbaren Konsequenzen daraus? Wird diese dringend erforderliche Baumaßnahme deshalb möglicher Weise zurückgestellt und eine andere Schule bei der Sanierung vorgezogen?
5. Welche Standorte als mögliche Ausweichquartiere wurden vom Bildungsreferat im Zusammenhang mit der Sanierung der beiden Schwabinger Gymnasien geprüft und mit welchen Ergebnissen?
6. Welche Kriterien muss ein Ersatzstandort aus der Sicht der Stadt vorwiegend erfüllen?
7. Warum hat sich das Referat bei dem Ausweichquartier für den Standort Kieferngarten entschieden und was hat dazu geführt, dass ggf. standortnähere Plätze bei der Prüfung ausgeschlossen wurden?
8. Wurden in die Standortsuche für das Ausweichquartier dieser staatlichen Schulen, auch staatliche Grundstücke mit einbezogen, so z.B. am Rand des Englischen Gartens usw.?
9. Für welchen Zeitraum soll das geplante Ausweichquartier insgesamt genutzt werden, also auch ggf. nach dem Abschluss der Arbeiten an den Schwabinger Traditionsschulen?
10. An welche weiteren Schulen wird bei der Belegung dieses Ausweichzentrums gedacht?
11. Was würde der Stadt eine weitere Verzögerung der geplanten Baumaßnahme zusätzlich zur veranschlagten Bausumme finanziell kosten?
12. Gab es bei den Gesprächen mit beiden Schuldirektoren über den Ersatzstandort auch schon eine Einbeziehung des Kultusministeriums um zu einer Lösung zu kommen?
13. Wenn ja, mit Erfolg? Wenn nein, warum nicht?
14. Welche Konsequenzen zieht die Stadt aus diesen Vorgängen und der monatelangen Diskussion beim Wilhelmsgymnasium für die künftigen Baumaßnahmen an anderen Schulen? Wird die Suche nach Ausweichquartieren noch transparenter im Vorfeld gemacht?
15. Kann die Stadt das Ausweichquartier notfalls auch ohne Zustimmung der beiden Schulleiter festlegen, damit der ursprüngliche Zeitplan eingehalten werden kann?

Richard Quaas
Richard Quaas
Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt
Thomas Schmid
Thomas Schmid

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