„Wohnen für Alle“ – Rathaus-CSU begrüßt Ausschreibung neuer Wohnungen in Moosach

 

Walter Zöller
Walter Zöller

Der Münchner Stadtrat hat heute mehrheitlich beschlossen, so schnell wie möglich geförderten Wohnungsbau in Moosach, Ecke Gärtnerstraße/Dürrstraße, voranzutreiben. Die Bebauung soll nach den Vorgaben des Wohnungsbauprogramms „Wohnen für Alle“ öffentlich ausgeschrieben werden. Solche Ausschreibungen für städtische Wohnungsbaugrundstücke sollen darüber hinaus generell beschleunigt werden, um die ehrgeizigen Wohnungsbauziele der Stadt zu halten.

Die Zeit drängt, Wohnraum wird dringend benötigt. Im März hat der Stadtrat das Wohnbauprojekt „Wohnen für Alle“ verabschiedet. Bis 2019 sollen insgesamt 3.000 geförderte Wohnungen durch städtische Wohnungsbaugesellschaften und die private Wohnungswirtschaft gebaut werden.

In Moosach soll jetzt ein privater Bauträger gefunden werden, der bis Mitte 2017 maximalen Wohnraum schaffen kann. Voraussetzung dafür sind die Einhaltung einiger Vorgaben. Die Gebäude sollen nach den staatlichen Wohnraumförderungsbestimmungen für die einkommensorientierte Förderung errichtet werden. Vornehmlich sind kleine Apartments oder Kleinwohnungen zu bauen. Die Vergabe erfolgt im Erbbaurecht, mit einer Bindungsdauer von 60 Jahren. All diese Vorgaben haben das Ziel, auch Geringverdienern, Studenten oder Flüchtlingen in München die Chance auf eine günstige Wohnung zu geben.

Stadtrat Walter Zöller, planungspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, begrüßt die Ausschreibung: „Wir müssen bauen, so schnell wie möglich. Ich bin mir sicher: Private Bauträger werden in Moosach zügig viele Wohnungen bauen können. Dabei ist es völlig richtig, ihnen soziale Auflagen zu machen. Wir wollen keine Luxuswohnungen, sondern eben Wohnraum für alle.“

Dieses Bauprojekt soll als Vorbild für die künftigen städtischen Wohnungsbauausschreibungen bei „Wohnen für Alle“ dienen. Damit die Grundstücksverkäufe zügiger abgewickelt werden, entfällt in Zukunft der Zwischenschritt der Bauträgerauswahlbeschluss im Planungsausschuss. Die Stadträtinnen und Stadträte werden dennoch allumfassend im Kommunalausschuss mit den Ausschreibungsergebnissen befasst.

„Weniger Bürokratismus beim Ausschreibungsverfahren hat viele Vorteile. Denn weniger Arbeit für die Verwaltung bedeutet am Schluss eine beschleunigte Grundstücksvergabe. Die CSU-Fraktion hält unvermindert an dem Ziel fest, bis 2019 zusätzlich 3.000 geförderte Wohnungen zu bauen“, so Stadtrat Walter Zöller.

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