Rathaus-CSU fordert zentralen Veranstaltungs-Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger

Rathaus-CSU fordert zentralen Veranstaltungs-Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger © soonthorn / Fotolia.com.
Rathaus-CSU fordert zentralen Veranstaltungs-Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger © soonthorn / Fotolia.com.

Die CSU-Fraktion fordert im heutigen Stadtratsantrag eine sogenannte „One Stop Agency“ für Straßen-, Vereins- und Schulfeste zu installieren. Das Kulturreferat und Kreisverwaltungsreferat (KVR) sollen ein Gesamtkonzept für einen zentralen Ansprechpartner entwerfen, der ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen bei der Durchführung von Veranstaltungen behilflich ist.

München ist eine pulsierende Großstadt, in der gerne und viel gefeiert wird. Die meisten größeren Veranstaltungen müssen vorher beim KVR angezeigt werden. Gerade Bürgerinnen und Bürger, die oft ehrenamtlich Straßen-, Vereins- und Schulfeste organisieren, werden mit einer Flut an Auflagen konfrontiert und müssen zahlreiche Behördengänge bei unterschiedlichen Dienststellen erledigen. Zwar ist schon heute das Versammlungs- und Veranstaltungsbüro im KVR beratend tätig, letztendlich müssen sich die Veranstalter dennoch selbst um die notwendigen Absprachen mit Feuerwehr, Polizei, Verkehrsbehörde, Bezirksinspektion, Lokalbaukommission, Gesundheitsamt, Immissionsschutz, Kulturreferat oder weiteren Behörden kümmern.

Kristina Frank
Kristina Frank

Stadträtin Kristina Frank möchte den privaten Veranstaltern mit der Einrichtung eines zentralen Ansprechpartners helfen: „Die derzeitige Antragssituation bei kleinen oder größeren Festen ist nicht nur zeitraubend, sondern überfordert viele Ehrenamtliche. Die Bürgerinnen und Bürger oder Vereine wollen ein Fest organisieren und haben eh schon viel damit zu tun. Die Stadt verlangt von diesen Menschen zu viel, indem sie sie von Pontius zu Pilatus schickt. Eine „One Stop Agency“ als zentrale Anlaufstelle könnte die ehrenamtlichen Veranstalter betreuen und selbst bei den zahlreichen Dienststellen die erforderlichen Genehmigungen beantragen.“

Richard Quaas
Richard Quaas

„Ein zusätzlicher Leitfaden für die Bürgerinnen und Bürger wäre eine gute Sache. Auch wenn die örtlichen Gegebenheiten immer unterschiedlich sind, so ähneln sich doch die Vereins- oder Schulfeste. Diese Erfahrungen sollte man also bündeln. Aufgrund der knappen Budgets sollte in diesem Leitfaden unbedingt ein grober Kostenüberblick gegeben werden. Vernünftige Planung liegt schließlich nicht nur den Behörden am Herzen“, so Stadtrat Richard Quaas.

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