Münchner Bildungseinrichtungen bekommen bessere IT

Münchner Bildungseinrichtungen bekommen bessere IT © chagin / Fotolia
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Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat heute beschlossen, sämtliche städtischen Grundschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderzentren, Berufsschulen und Kitas mit einer adäquaten und modernen IT-Infrastruktur auszustatten.

Zur Verbesserung der digitalen Kompetenzen und besseren Nutzbarkeit der neuen Medien im Lehrbetrieb soll die Netzwerk-Infrastruktur so umgebaut werden, dass den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehr- und Verwaltungspersonal ans schnellere Breitband angebundene Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Denn die jetzige Anbindung der Münchner Bildungseinrichtungen an das Verwaltungsnetz und das pädagogische Netz entspricht längst nicht mehr den heutigen Standards.

An 191 Schulen und 390 Kitas soll die Datenanbindung im Verwaltungsnetz auf 100 Mbit/s erhöht werden und an 230 Schulstandorten soll das pädagogische Netz eine zukunftsfähige Datenanbindung von 1 Gbit/s erhalten. Von den Verbesserungen werden rund 169.000 Anwenderinnen und Anwender profitieren, also 152.000 Münchner Schülerinnen und Schüler, 11.000 Lehr- und Verwaltungskräfte, 500 pädagogische Fachkräfte an den Tagesheime und rund 5.500 Erzieherinnen bzw. Erzieher an den Kitas. Der Ausbau wird sich bis 2022 hinziehen und ungefähr 62 Millionen Euro kosten.

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion sagt: „Dieser teure Ausbau ist leider alternativlos, weil die Ausstattung an unseren Bildungseinrichtungen mittlerweile sehr veraltet ist. Die Kinder müssen endlich in den Genuss neuer, IT-gestützter Lehrmethoden kommen. Auch die Lehrer müssen unbedingt neue PC-Ausstattungen bekommen. Es kann nicht sein, dass die Bürokratie in den Schulen laufend steigt, aber gleichzeitig die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Deshalb bedauern wir die lange Zeitspanne dieses Projekts, denn die neuen Übertragungsraten von heute sind in fünf Jahren vielleicht schon wieder veraltet. Um das zu verhindern, haben wir heute einen entsprechenden Änderungsantrag eingereicht, der den Prozess beschleunigen soll.“

Sabine Pfeiler
Sabine Pfeiler

„Die Lernwelt von heute ist einfach digital geworden. Klar brauchen wir in den Schulen immer noch Tafeln und Projektoren. Aber Lehrer- und Schülerschaft haben sich privat längst an die Nutzung von Smartphones und Computer gewohnt, also sollten wir auch im Unterricht moderner werden. Mit dem Breitbandausbau können z.B. Filme von Lernplattformen gestreamt oder digitale Klassenbücher eingeführt werden. Je schneller die Anbindung verbessert wird, desto besser“, sagt Stadträtin Sabine Pfeiler, stellvertretende Sprecherin der CSU-Fraktion im Bildungsausschuss.

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