Antrag: Das Literaturhaus besser sichtbar machen!

Das Literaturhaus besser sichtbar machen! © Valkh/ Fotolia
Das Literaturhaus besser sichtbar machen!
© Valkh/ Fotolia

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Das Literaturhaus München erhält die Genehmigung, auf öffentlichem Straßengrund am Salvatorplatz eine oder zwei Stelen, oder z.B. eine Video-Installation zu errichten, die den etwas versteckt liegenden Eingang des Literaturhauses besser sichtbar machen und ggf. auch auf Veranstaltungen im Gebäude hinweisen können.
2. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob der Bereich des Salvatorplatzes, zwischen der Rückseite des Literaturhauses und des Parkhauses für die Nutzung durch das Literaturhauses umgewidmet werden kann.

Begründung:

Der Eingang des Literaturhauses liegt am Salvatorplatz etwas versteckt und wenig prominent, an einer Gasse zwischen diesem ehemaligen Schulhaus und der Salvatorkirche. Für Besucher und Fremde ist das Literaturhaus selbst wenig sichtbar, weil die Gastronomie die „Schokoladenseite“ des Gebäudes dominiert. Das Literaturhaus hat sich bisher damit beholfen, mittels Klappplakatständern vor dem Eingang auf das „Innenleben“ des denkmalgeschützten Gebäudes hinzuweisen, was aber vom KVR beanstandet wird, weil das der städtischen Satzung zu wider läuft. Eine Sichtbarmachung an der Fassade ist auch unmöglich, weil das Haus unter Denkmalschutz steht.
Es ist höchste Zeit, das erfolgreichste Literaturhaus der Republik im Straßenbild der Stadt besser erkennbar zu machen und so auch gleich auf Veranstaltungen und Ausstellungen des Hauses hinzuweisen. Dies könnte durch Hinweisstelen oder auch Video-Installationen, wie z.B. beim NS-Dokuzentrum, geschehen und würde den Weg zu dieser renommierten Einrichtung weisen.

Hinter dem Literaturhaus erstreckt sich ein Stück des Salvatorplatzes, das ein Schattendasein fristet und wenig von Fußgängern frequentiert wird. Für das Literaturhaus wäre die an die Ausstellungshalle im Erdgeschoss anschließende Freifläche eine ideale Ergänzung für Veranstaltungen und temporäre Kunstinstallationen. Die Nutzung dieser Fläche ist aber bisher immer an zeitlich eng begrenzte Genehmigungen durch das KVR gebunden, was der Kreativität oft Abbruch tut. Deshalb wäre es sinnvoll zu prüfen, ob die Fläche für das Literaturhaus gewidmet werden kann, aber auch weiterhin jeweils eine öffentliche Durchwegung möglich bleibt.

Richard Quaas
Richard Quaas
Marian Offman
Marian Offman

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s