Viele Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

Aufgrund der gestiegenen Fahrgastzahlen möchten MVG und Stadt die Leistungsprogramme von Bus, Tram und U-Bahn zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2016 ausbauen. Geplant sind Taktverdichtungen, -ausweitungen und -verlängerungen. Auch für die Buslinie 52, die durch die Ausweitung der Fußgängerzone nicht mehr am Marienplatz halten kann, wird eine praktikable Alternativroute gefunden.

Die MVG-Angebotsoffensive orientiert sich an der Nachfrage der Fahrgäste. Umgesetzt wird das sogenannte Paket C, das sich aus dringend erforderlichen, erforderlichen und bedarfsgerechten Bausteinen zusammensetzt. Der Nutzplatz-km-Zuwachs, ein Indikator für die gesteigerte Verkehrsabwicklung, klettert um 2,07 % nach oben.

„In München nutzen immer mehr Menschen das facettenreiche ÖPNV-Angebot. Gut, dass die MVG mit zahlreichen Maßnahmen reagiert und den Service in vielen Stadtteilen ausweitet. Hoffentlich können dann noch mehr Menschen diese Leistungen in Anspruch nehmen“, so Stadtrat Manuel Pretzl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Nachdem der Hugendubel am Marienplatz saniert und der Fahrbahnbereich dort Fußgängerzone wird, wurde die Haltestelle Marienplatz des 52er Busses aufgelöst, weshalb der Bus jetzt am Sendlinger Tor endet. Zahlreiche alternative Streckenführungen der Buslinie, der die Au und Untergiesing mit der Innenstadt verbindet, wurden nach Forderungen, die Haltestelle wieder zentrumsnäher zu legen, in der Theorie durchgespielt.

„Die Einrichtung einer Fußgängerzone am Marienplatz war absolut richtig. Die Fußgänger können heute gefahrenfreier die Straße queren. Dafür mussten Bus-Fahrgäste die Einschränkung hinnehmen, dass ihr Innenstadtbus nicht mehr direkt am Marienplatz hält. Wir haben versprochen, uns um einen alternativen Halt zu kümmern. Dieses Versprechen lösen wir zusammen mit der MVG ein. Ab Mitte September wird die Christkindlmarktumleitung starten, die über Oberanger und Rosenthal führt. Ab März 2017 hält der 52er Bus dann am Rindermarkt. Die 200 Meter Fußweg zum Marienplatz sind für uns ein guter Kompromiss“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl.

Die Behandlungen der Themen erfolgte im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft.

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