Ehemaliger Oylmpia-Busbahnhof wird aufgewertet

Walter Zöller
Walter Zöller

Das Planungsreferat wurde heute vom Ausschuss beauftragt, ein Gesamtkonzept für den ehemaligen Busbahnhof Olympiazentrum zu entwickeln. Wichtigste Maßgabe ist dabei der Erhalt des Gebäudes mit seinem markanten Dach, da es Teil des denkmalgeschützten Ensembles Olympiapark ist.

Der Dachzustand des ehemaligen Busbahnhofs ist mittlerweile so schlecht, dass mache Bereiche darunter gesperrt werden mussten. Bereits 2012 hat Stadtrat Walter Zöller in einem Antrag gewarnt, dass das Entreé zum Olympiapark und Olympischen Dorf zu einem Schandfleck verkomme. Der Bezirksausschuss 11 Milbertshofen-Am Hart beklagt ebenfalls seit Jahren das andauernde desolate Erscheinungsbild, was der Bedeutung des Ortes mehr als unangemessen sei.

Was also tun? Ideen zur weiteren Nutzung des Platzes gab es viele. Sie reichten von Abriss, Sanierung, Begrünung, Umnutzung und sogar bis zum Bau eines Hotels. Viele Beteiligte meldeten sich zu Wort, um ihre Anliegen zu verteidigen. Letztes Jahr tagte erstmals der Runde Tisch zum Busbahnhof, der sich aus Vertretern von Politik, Verwaltung, Anwohnern, Eigentümern und Fachleuten zusammensetzte.

Fünf Planungsvarianten blieben letztlich im Gespräch. Man konnte sich grundsätzlich darauf einigen, das Gestaltungskonzept von 1972 nicht durch eine massive Bebauung zu durchbrechen. Die Variante 1 „Grüner Auftakt“ erhielt am meisten Zuspruch, da der Olympiapark dadurch bis zur U-Bahn erweitert werden würde. Um dem Denkmalschutz gerecht zu werden, sollen gleichzeitig passende Nutzungen geprüft werden. Die Variante 2 „Visitor Center“ mit offenem Konzept und Startpunkt eines Erinnerungspfades sind ebenso charmant, wie die Variante 4 „Mobilitätsstation“ für E-Autos und E-Bikes. Die Variante 3 „Hotel“ und die Variante 5 „Studentenwohnheim“ sollen dagegen nicht weiter verfolgt werden.

„Wir nehmen die Ergebnisse des Runden Tisches zum Olympia-Busbahnhof sehr gerne auf, sind sie doch mehr als geeignet, diesen städtebaulich bedeutungsvollen Ort endlich wieder aufzuwerten. Lange genug hat man zugesehen, wie vor allem die Dachkonstruktion verfällt. Es wäre der falsche Weg, dort einen weiteren massiven Baukörper zwischen Olympiagelände und Olympiadorf zu stellen, weil es den Gesamtcharakter des für München so prägenden Viertels verfälschen würde. Ein Hotel oder ein Studentenwohnheim sollen deshalb dort nicht geplant werden“, so Stadtrat Walter Zöller, planungspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

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