München braucht mehr emissionsfreie Fahrzeuge – Rathaus-CSU bringt Antragspaket zur Förderung der E-Mobilität auf den Weg

Antragspaket Elektromobilität © nitinut380 / Fotolia
Antragspaket Elektromobilität
© nitinut380 / Fotolia

Die CSU-Fraktion verabschiedet ein Antragspaket zur Förderung der Elektromobilität, bestehend aus sechs Anträgen.

Für München als Smart City ist Elektromobilität ein zukunftsweisendes Thema. Die Stadtverwaltung richtet sich danach aus, durch technische Innovationen die Lebensqualität und Nachhaltigkeit in München zu steigern. Die schrittweise Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge ist dabei ein wichtiger Baustein zur Luftreinhaltung und Lärmreduzierung. Die CSU-Fraktion fordert mit dem Antragspaket „Elektromobilität I – VI“ die Stadtverwaltung auf, als Vorreiter die Förderung der Schlüsseltechnologie E-Mobilität zu intensivieren.

Bürgermeister Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

„Die CSU im Rathaus ist weiterhin Taktgeber bei der Förderung der E-Mobilität. Wir investieren damit in die Lebensqualität Münchens. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die E-Mobilität eine Zukunftstechnologie ist, auf die wir bauen müssen“, so Bürgermeister Josef Schmid.

Anträge „Elektromobilität I – III“: Was kann die Stadt München selbst tun?

Da die Stadtverwaltung und die MVG jeweils eine große Flotte an unterschiedlichsten Fahrzeugen betreiben, ist diese Frage durchaus legitim. „Erste Städte haben bereits elektrisch angetriebene Buslinien. München hat das Potential, innerhalb der nächsten beiden Jahre zumindest eine Innenstadtlinie zu betreiben“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion. Außerdem soll die MVG bis 2030 die Busflotte austauschen und ab 2020 nur noch E-Busse anschaffen. „Nach dem gleichen Prinzip soll die Stadt München den eigenen Fuhrpark umstellen. Für diese weitreichenden Maßnahmen können wir bestimmt Bundesfördermittel bekommen“, so Stadtrat Manuel Pretzl weiter.

Anträge „Elektromobilität IV – VI“: Was kann die Stadt München für ihre Bürgerinnen und Bürger tun?

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„Wir sind uns sicher, dass mehr Menschen auf E-Mobile umsteigen werden, wenn wir mit einer breiten Infrastruktur die richtigen Anreize setzen“, führt Stadtrat Manuel Pretzl weiter aus. „Eine entscheidende Rolle spielt die flächendeckende Bereitstellung der Ladeinfrastruktur. Sei es im öffentlichen Raum, an Taxiständen, in sämtlichen öffentlichen oder privaten Tiefgaragen oder auf Park&Ride-Anlagen. Die Menschen müssen überall Strom zapfen können.“ Bis 2017 sollen deshalb zusätzlich zu den vorgesehenen 100 Ladesäulen noch einmal 100 dazu kommen. An geeigneten Taxistandorten sollen ebenfalls mehr Ladestationen aufgestellt werden. Bei Anwohnerparkgaragen wäre Potential für die Ladeinfrastruktur. E-Fahrzeuge könnte dann günstiger oder umsonst parken.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s