Schulcampus in Riem – nächster Planungsschritt beschlossen

In einem gemeinsamen Ausschuss haben sich die bildungs-, kultur- und planungspolitischen Stadträtinnen und Stadträte darauf geeinigt, dem Maßnahmenträger München-Riem GmbH (MRG) nach den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie den Vorplanungsauftrag für den Schulcampus in Riem zu erteilen. Die Inbetriebnahme ist für das Schuljahr 2020/2021 geplant. Für Schulen und Sportanlagen liegen die Kosten bei ungefähr 180 bis 210 Mio. Euro.

Zur Historie:
Bereits 1980 hatte die CSU-Fraktion mit Stadtrat Hans Podiuk den Bau des Truderinger Gymnasiums gefordert, welches heuer das dritte Schuljahr in Betrieb ist. Nun erhält der 15. Stadtbezirk in Riem aufgrund des hohen Bedarfs ein zweites Gymnasium. Ebenfalls auf Drängen der CSU-Fraktion hat das Referat für Bildung und Sport (RBS) zusätzlich den Bedarf für eine Realschule gesehen. Im Juli 2015 wurde daraufhin die Einrichtung der Realschule beschlossen. Eine Entscheidung über die konkrete Standortvariante wurde im Dezember letzten Jahres getroffen. Der sogenannte Schulcampus mit beiden Schulen entsteht nördlich der Joseph-Wild-Straße, der dazugehörige Sportpark südlich davon. Gleichzeitig mit dieser Standortwahl wurde die MRG beauftragt, schnellstmöglich eine vertiefende Machbarkeitsuntersuchung durchführen, um anschließend das Bauleitplanverfahren voranzutreiben und den Realisierungswettbewerb durchzuführen.

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass grundsätzlich alle gewünschten Ideen am Standort „Technologiepark West“ umsetzbar sind. Neben einem sechszügigen Gymnasium und einer fünfzügigen Realschule ist Platz für die Münchner Volkshochschule (MVHS). Zwei Dreifach-Turnhallen und ein Schulschwimmbad sollen ebenfalls nördlich der Joseph-Wild-Straße situiert werden. Der Sportpark mit den Sportfreiflächen südlich.

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

„Wie von uns gewünscht, entsteht in Riem ein effizienter Schulcampus, denn dort ergeben sich mehrfache Synergieeffekte. Gymnasium und Realschule können Sportanlagen, Mensa, Bücherei und Fachräume gemeinsam nutzen. Es bleibt zudem genügend Platz, die MVHS zu integrieren. Die Messestadt, mit vielen jungen Familien, erhält damit ein fantastisches Bildungsangebot. Auch die Vereine vor Ort können sich auf die neuen Sporthallen, -plätze und das Schwimmbad freuen, schließlich wird die Mitnutzung von Anfang an berücksichtigt. Hier geht die Stadt in Hinblick auf den zu erwarteten Zuzug ins Viertel in Vorleistung“, so Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

 

Sebastian Schall
Sebastian Schall

Stadtrat Sebastian Schall sagt: „Die vorgestellten Planungen des neuen Schulstandorts überzeugen uns. Damit unsere Kinder sicher vom Unterricht zu den Sportflächen gelangen, soll ein Tunnel unter der Joseph-Wild-Straße hindurch gebaut werden. Mit einer neuen Verbindungsstraße soll zusätzlich das Verkehrsaufkommen insgesamt reduziert werden. Eine Bündelung von Schulen, Sportflächen und Bildungsangeboten wertet die Messestadt an dieser Stelle auf und schafft einen gut angebundenen Vierteltreffpunkt.“

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