Kreativquartier: Tonnen- und Jutierhalle nehmen Gestalt an

Richard Quaas
Richard Quaas

 

Der Kulturausschuss hat heute einstimmig dem Betreiberkonzept für den sog. Kreativpark zugestimmt. Die Industriedenkmäler Tonnenhalle und Jutierhalle an der Dachauer Straße sollen saniert und umgebaut werden, damit sich die freie Münchner Kunstszene dort dauerhaft ansiedeln kann. Die CSU-Fraktion befürwortet diese für den Kulturstandort München wichtige Entscheidung.

Seit dem Eckdatenbeschluss von 2010 ist klar, dass in den beiden historischen Hallen ein Kreativ-Hotspot für die Münchner Kunst- und Kulturszene entstehen soll. Aus vielen Voruntersuchungen und Workshops mit Verwaltung, Planern und Künstlerszene entstand ein stimmiges Betriebskonzept – der Startschuss für konkrete bauliche Planungen. Die Stadt will den Kreativpark in eigener Hand selbst betreiben. Die genaue Rechtsform und ein wirtschaftliches Rahmenkonzept müssen noch erarbeitet werden. Nach Ausarbeitung eines Businessplans mit Kostenschätzung wird der Stadtrat nochmal mit dem offiziellen Projektauftrag befasst werden.

Das Kreativquartier – mit Kreativlabor und Kreativpark – soll ein Zuhause für alle Sparten der Kreativ- und Kunstszene werden. In der Tonnenhalle soll es einen großen Saal mit ca. 600 Plätzen und einen kleinen Saal mit ca. 120 Plätzen geben. Dort könnten verschiedenste Musik-, Theater- oder Tanzvorführungen aufgeführt werden. Proberäume, Umkleiden und Werkstätten schließen sich an. Der Gastronomiebereich mit Freischankfläche wird gleichsam Kantine und öffentliche Wirtschaft. In der Jutierhalle entstehen auf zwei Ebenen rund 44 modulare Ateliers, Büros und Workspaces mit Ausstellungsmöglichkeiten. Dieses durchlässige Konzept erlaubt es den Kunstschaffenden in kreativer Umgebung zu arbeiten und bietet Raum zur Darbietung oder Ausstellung der Werke.

Richard Quaas
Richard Quaas

„Der Kreativpark ist ein absoluter Gewinn für die Kulturstadt München. Wir fördern aktiv die Münchner Kunstszene, indem wir unseren Kunst- und Kulturschaffenden einen Platz für kreatives Arbeiten bieten und sie mit der Kreativszene zusammenbringen. Von diesem vorbildhaften und einzigartigen Projekt profitieren auch die Münchnerinnen und Münchner. Die Hallen werden ein Ort der Begegnung, wo sich bald jeder Interessierte von der zweifelsfrei hohen Qualität der Werke und Produktionen überzeugen kann“, sagt Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

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