Antrag: Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!

Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!
Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!

 

Das Kulturreferat und das Referat für Bildung und Sport werden beauftragt, die ab 2017 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin herausgegebene Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München zu holen und geeignete Orte für die Präsentation in stadtteilkulturellen Zentren und Schulen dafür zu suchen.

Begründung:


„2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wird die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen beschreiben. Diese waren im 20. Jahrhundert dazu angetreten, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Ihr totalitärer Anspruch mobilisierte rund um den Globus Millionen und entwickelte sich zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden.“ (Text Bundesstiftung)

Das Thema der Ausstellung ist auch für die Bildungsarbeit in München sehr geeignet, wo die inhaltliche Auseinandersetzung mit totalitären Gesellschaftsformen und Ideologien, besonders auch beim Rechtsradikalismus eine intensive Tradition hat. Hier auch die ebenso menschenverachtende Ideologie des Kommunismus und des „real existierenden Sozialismus“ zu betrachten und ihr quasi „zur Seite“ zu stellen, um die ganze Bandbreite politischen Terrors im 20. Jahrhundert darzustellen, ist eine wichtige Aufgabe politischer Bildungsarbeit, die der Stärkung unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung dient.

Ein Vierteljahrhundert nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Osteuropa und der DDR, wird vielerorts einer romantischen Verklärung dieser Zeit das Wort geredet und die grausame Unterdrückung, sowie der totalitäre Machtanspruch der Machthaber und ihrer vielen Helfer und Mittäter unter den Teppich gekehrt. Eine Auseinandersetzung mit dem Stasistaat DDR ist deshalb angebracht und wünschenswert.
So wie der Faschismus, hat auch der Kommunismus Millionen von Menschen den gewaltsamen Tod, Vertreibung, Haft, Folter und Unfreiheit gebracht! Mit den Folgen dieser Ideologien müssen wir uns heute noch, bzw. wieder, tagtäglich in unserem Land auseinandersetzen.

Richard Quaas
Richard Quaas
Marian Offman
Marian Offman

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