Rathaus-CSU begrüßt Bundesförderung zur Eigentumsschaffung in Ballungsräumen

Bundesförderung zur Eigentumsschaffung in Ballungsräumen © sveta / Fotolia.com.
Bundesförderung zur Eigentumsschaffung in Ballungsräumen
© sveta / Fotolia.com.

München braucht dringend Wohnungen. Dies fördert die Stadt auf vielfältige Weise. Ein Baustein ist die Schaffung von Eigentum. Gestern wurde durch Bundesbauministerin Hendricks (SPD) mitgeteilt, dass nun auch der Bund verstärkt Eigentumsschaffung mit Fördermitteln in Ballungsräumen unterstützen will. Familien sollen einen Zuschuss von bis zu 20.000 € beim Kauf eines Eigenheims erhalten.

Diesen Kurs begrüßt die CSU-Stadtratsfraktion ausdrücklich, denn auch von unserer Seite wurde diese Förderung für München angestoßen. Wir brauchen ein kombiniertes System aus Miet- und Eigentumsschaffung. Auf CSU-Initiative haben sich die Kooperationspartner im Rathaus in Verhandlungen darauf geeinigt, weiterhin die Eigentumskomponente beim München Modell beizubehalten, die von der Verwaltung abgeschafft werden sollte. Der SPD-Unterbezirk München hatte sich dagegen erst vor kurzem auf seiner Delegiertenversammlung für eine ausschließliche Förderung von Mietwohnraum ausgesprochen.

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Stadtrat Johann Sauerer, Mitglied im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, erklärt hierzu: „Es scheint, als wäre die Bundesbauministerin Mitglied der CSU-Stadtratsfraktion. Förderung des Eigentums in Regionen mit knappem Wohnraum und finanzielle Unterstützung von Familien bei der Eigentumsförderung: Genau das sind die Ziele, welche wir beim München Modell Eigentum verfolgen. Schade, dass sich die Münchner SPD auf ihrem Parteitag vor zwei Wochen mit ihrem Meinungsbild von ihrer eigenen Bundesministerin distanziert. Vielleicht wäre ein Telefonat mit Berlin hilfreich.“

 

Stadtrat Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender
Stadtrat Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender

„Der Münchner Unterbezirk der SPD hat sich auf seinem Parteitag um ein linkeres Profil bemüht. Aus meiner Sicht wäre dieses Bekenntnis nicht nötig gewesen, gilt er sowieso als sehr links eingestellt. Damit steht die Münchner SPD im krassen Gegensatz zur Bundes-SPD und ist völlig aus der Zeit gefallen“, kommentiert Stadtrat Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

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