Mehr E-Mobilität für München

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

Im Rahmen des Integrierten Handlungsprogramms zur Förderung der Elektromobilität in München werden zwei Maßnahmen zur Förderung vorgeschlagen.

Für München als Smart City ist Elektromobilität ein zukunftsweisendes Thema. Das Ziel: Steigerung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit in München durch technische Innovationen. Die schrittweise Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge ist dabei ein wichtiger Baustein zur Luftreinhaltung und Lärmreduzierung. Das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) schlägt konkret vor, zwei Projekte zu fördern, die diese Schlüsseltechnologie weiter voranbringen sollen. Der Umweltausschuss hat heute dieser Förderung zugestimmt.
Die Handwerkskammer bildet staatlich anerkannte Berater für Elektromobilität aus. Die Absolventen beraten Kommunen und die Privatwirtschaft bei der Umstellung auf E-Fahrzeuge. Seit 2014 haben in München 20 Personen ihren Abschluss gemacht. Durch ihre Projektarbeiten konnten einige Umsetzungsprojekte und Projektideen angestoßen werden. Mit dem Wegfall der Bundesfördermittel ging die Nachfrage an der Fortbildung jedoch signifikant zurück.
„Wir haben ein großes Interesse an solchen Elektromobilitätsberatern. Die Betriebe brauchen fachliche Hilfe, wenn sie ihren Fuhrpark auf E-Fahrzeuge umstellen wollen. Die Berater liefern kompetente Unterstützung und bauen durch ihren Service Vorbehalte gegenüber der innovativen Technologie ab. Eine Förderung dieser Fortbildungsrichtung entspricht damit perfekt der Förderung der E-Mobilität insgesamt“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Das zweite Projekt ist die Weiterentwicklung des webbasierten Analysetools, das die TU München entwickelt hat. Die Webplattform wurde bis 2015 gefördert, um Fahrzeug- und Infrastrukturkonzepte verschiedener Fahrzeugflotten in München in Hinblick auf eine Fahrzeugumstellung zu testen. Mehrere Taxen und Gewerbebetriebe nahmen an dem Flottensimulationsmodell teil. Anhand der Analysen des jeweiligen Mobilitätsverhaltens konnten individuelle Empfehlungen zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge getroffen werden.
„Gerade im Bereich des Gewerbeverkehrs sehen wir ein enormes Umstellungspotential. Wir sind uns sicher, dass mehr Betriebe auf E-Mobile umsteigen werden, wenn Anreize geschaffen und Bedenken abgebaut werden. Die Aufgabe der Stadt ist es, die Ladeinfrastruktur zu schaffen – was die CSU-Fraktion fleißig vorantreibt. Doch auch solche Projekte wie die Webplattform helfen den Gewerbetreibenden unmittelbar. Deshalb unterstützen wir diese Projektförderung ganz ausdrücklich“, so Stadtrat Manuel Pretzl weiter.

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