Antrag: Neukonzeption Verkehrsfluss Parkstadt Schwabing

Der Stadtrat möge beschließen:

a) Die Marianne-Brandt-Straße in Schwabing wird rückgebaut und als Sackgasse ausgestaltet.

b) Hierzu wird die im Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1781 zwischen Marianne-Brandt-Straße und Wilhelm-Wagenfeld-Straße auf Grundstück Flur Nr. 874/4 Gemarkung Schwabing geplante Grünfläche Richtung Westen über die Herbert-Bayer-Straße geplant und geschaffen.

Begründung:

Die Anwohner der Parkstadt Schwabing leiden unter dem täglichen (gewerblichen) Schleichverkehr durch ihr Wohnviertel. Sowohl die Lyonel-Feininger-Straße als auch die Marianne-Brandt-Straße werden durch mehrere tausend Fahrzeuge täglich befahren.
Viele nutzen die Wohnstraßen als Schleichweg vom Mittleren Ring zur Domagkstraße.
Die von den Verkehrsplanern als Hauptverkehrsstraße ausgestaltete Walter-Gropius-Straße (parallel zur A9) wird hingegen kaum genutzt.

Die Marianne-Brandt-Straße ist schon jetzt am westlichen Ende mit einem Wendehammer ausgestaltet.

Als Vorbild der Umgestaltung dient das nördlich an die Parkstadt angrenzende Wohnquartier „Domagkpark“. Dort erfolgt die verkehrliche Erschließung über zwei getrennte Straßenspangen nördlich und südlich eines Parks, um den Durchgangsverkehr von der Domagkstraße zum Frankfurter Ring zu verhindern. Der Nord- und Südteil des Quartiers werden über einen zentralen Park durch ein umfangreiches Fuß- und Radwegesystem miteinander verbunden.

Dorothea Wiepcke
Dorothea Wiepcke
Johann Sauerer
Johann Sauerer

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