Munitionsfund in Freimann: Finanzielle Hilfe für Familie garantieren!

Richard Quaas

Auf einem Grundstück in Freimann wurden bei Bauarbeiten rund zehn Tonnen hochexplosive Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Aufgrund des schlechten Zustands der Waffen müssen sie aufwändig vor Ort entschärft werden. Die Folge: Wiederkehrende Evakuierungen und enorme finanzielle Belastungen für die Eigentümer. Die CSU fordert von Bund und Freistaat finanzielle Unterstützung für die Familie.

Die betroffene Familie in Freimann wohnt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Wehrmacht. Nun wurden bei Bauarbeiten zehn Tonnen scharfe Sprengkörper und Granaten gefunden. Die Entschärfungsmaßnahmen vor Ort kosten geschätzt eine Viertelmillion Euro.

„Die Münchner Familie kann sich die Kampfmittelentschärfung und -räumung schlicht nicht leisten. Staat und Freistaat stehen in der Pflicht, die Familie finanziell zu unterstützen, da sie ohne Schuld in finanzielle Not geraten ist. Für solche Fälle gibt es schließlich Hilfsfonds. Sollten sich die zuständigen Stellen quer stellen, soll die Stadt einspringen. Das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Wäre diese explosive Hinterlassenschaft auf öffentlichem Grund gefunden worden, würden wir das auch zahlen“, so Stadtrat Richard Quaas.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s