Tierheimerneuerung: Tierschutzverein muss Gesamtkonzept überarbeiten

Dr. Evelyne Menges

Der Stadtrat möchte die Bauprojekte des Tierschutzvereins München e.V. grundsätzlich finanziell unterstützen. Zunächst müssen der Verein und das Tierheim das Gesamtkonzept nachbessern.

Der Tierschutzverein und das Tierheim übernehmen für die Stadt Pflichtaufgaben und freiwillige Aufgaben. Die Stadt überweist jährlich rund 900.000 Euro. Diverse neue Bauvorhaben kosten geschätzt 7 Mio. Euro. Um tierschutz- und tierseuchenrechtskonforme Hundehaltung zu gewährleisten und die Betriebserlaubnis zu behalten, müssen der Bereich der Hundequarantäne neu gebaut und die Hundetrakte saniert werden. Außerdem sollen das Vogelhaus und der Wildtierbereich erneuert werden.

„Natürlich möchte sich die Stadt an den baulichen Investitionen des Vereins beteiligen. Das Tierwohl steht dabei an erster Stelle. Wie bei allen Bauprojekten von Dritten, muss uns der Tierschutzverein im nächsten Schritt ein schlüssiges Gesamtprojekt vorlegen. Es gilt die Bauvorhaben zu priorisieren und mit konkreten Kosten und Eigenmitteln zu hinterlegen. Je transparenter die Maßnahmen dargestellt werden, desto schneller trifft der Stadtrat eine Finanzierungsentscheidung“, sagt Stadträtin Dr. Evelyne Menges, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und tierschutzpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

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