Sanierung Elisabethmarkt: Rathaus-CSU konkretisiert Vorplanungsauftrag

Kristina Frank

Die Stadtratsvollversammlung hat heute der Sanierung des Marktes am Elisabethplatz zugestimmt und dem Kommunalreferat den Auftrag zur Vorplanung erteilt. Nachdem ein umfangreicher Fragenkatalog zum Planungskonzept durch das Kommunalreferat beantwortet wurde, konnte die CSU-Stadtratsfraktion dem Sanierungsprojekt nach reiflicher Überlegung schließlich zustimmen und mit einem Änderungsantrag zusätzliche Verbesserungen einbringen.

Der Elisabethmarkt wird komplett saniert. Die Standl werden abgerissen und in zusammengefassten Häuschen neu aufgebaut, um den gesteigerten Flächenbedarf zu kompensieren, Lager und Anlieferungsmöglichkeiten weitestgehend unterirdisch zu situieren sowie der neuen städtebaulichen Situation mit dem Stadtsparkassen-Neubau zu begegnen. Das komplexe Sanierungskonzept hat einige Fragen hinsichtlich Umfang und Notwendigkeit eines Totalabrisses aufgeworfen. Die CSU-Stadtratsfraktion hatte deshalb im letzten Kommunalausschuss zahlreiche vertiefte Fragen zum Sanierungskonzept gestellt, die von der Verwaltung zwischenzeitlich beantwortet wurden.

Der CSU-Änderungsantrag konkretisiert die Vorplanung:

  • Ausweisung von Gastronomieflächen auf dem Interimsmarkt.
  • Partielle Südausrichtung und -öffnung der südseitigen Marktstände direkt gegenüber dem Stadtsparkassen-Neubau. Dort sollen vorrangig Händlerschaft und Gastronomie untergebracht werden, deren Sortiment und Betrieb eine Südausrichtung verträgt. Nur so kann die entstehende Freifläche für die Feuerwehr optimal „bespielt“ und genutzt werden.
  • Prüfung eines vergrößerten Tiefgaragen-Umgriffs unter dem Elisabethmarkt in sämtlichen Untergeschossen dahingehend, dass diese Tiefgarage direkt an die Tiefgarage des Stadtsparkassen-Neubaus anschließt und gleichzeitig unter dem Markt nach Norden erweitert wird.
  • Prüfung der Installation von Unterflur-Müllcontainern.„Nach Beantwortung unserer Fragen und sorgfältiger Abwägung aller berechtigten Anliegen stimmen wir der Komplettsanierung des Elisabethmarkts zu. Die Verwaltung hat uns ausführlich dargestellt, dass eine Teil-Bestandssanierung hinsichtlich des größeren Flächenbedarfs der Händlerschaft, der städtebaulichen Gestaltung und des Kostenaspekts nicht zielführend ist. Entscheidendes Argument war dabei für uns, dass ein Teilerhalt der jetzigen Standl zwar möglich wäre, aber zwangsweise zu einer Reduzierung der Händleranzahl führen würde. Das wollen wir nicht, weil der Markt durch seine Händlerschaft lebt. Wir wollen den Markt nachhaltig funktional aufwerten und zukunftsfähig machen. Durch unseren Änderungsantrag haben wir wichtige Planungsakzente gesetzt. In einem nächsten Schritt werden die Bürgerinnen und Bürger in Schwabing am Gestaltungsprozess beteiligt, damit der Markt auch während und nach der Sanierung gut angenommen wird. Wir wünschen uns, dass der Elisabethmarkt noch charmanter, noch liebenswürdiger wird und weiterhin für das Schwabinger Lebensgefühl steht“, sagt Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der CSU-Fraktion im Kommunalausschuss.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s