Westlicher Stadtgrabenbach soll freigelegt werden

Sebastian Schall

In einem Stadtratsantrag fordert die CSU-Fraktion, den westlichen Stadtgrabenbach im Grünstreifen an der Herzog-Wilhelm-Straße an die Oberfläche zu bringen.

Im Münchner Untergrund fließen noch einige der fast vergessenen Stadtbäche. Ortsbezeichnungen wie „Glockenbachviertel“ oder „Pfistermühle“ erinnern an die einstmals zahlreichen oberirdischen Bachläufe, die schließlich ab dem 19. Jahrhundert trockengelegt oder überbaut wurden. Seit Jahren fordern Stadtrat und Organisationen wie Green City die Wiederbelebung der Bäche zu prüfen.

Der westliche Stadtgrabenbach entsteht unterirdisch am Roßmarkt aus dem Glockenbach, fließt entlang der Herzog-Wilhelm-Straße in Richtung Stachus, weiter über den Maximiliansplatz und die Brienner Straße in den Hofgarten. Im Grünstreifen der Herzog-Wilhelm-Straße könnte er an die Oberfläche gebracht werden.

„Die Menschen halten sich gerne am Wasser auf, was man am Eisbach oder an der Isar gut beobachten kann. München verträgt noch mehr Wasser im Stadtbild, auch aus stadtklimatischen Gründen. Der westliche Stadtgrabenbach könnte im Bereich der Herzog-Wilhelm-Straße seinem Bachlauf folgend nach oben geholt werden. Der bislang etwas vernachlässigte Grünstreifen würde sich dadurch in eine Ruheinsel der hektischen Innenstadt verwandeln“, sagt Stadtrat Sebastian Schall, Sprecher der CSU-Fraktion im Umweltausschuss.

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