Klettern in Freiham: Investorensuche läuft

Heute hat der gemeinsame Bildungs- und Sportausschuss die Errichtung des Sportparks in Freiham beschlossen. Die CSU-Forderung, wie ursprünglich in den Freiham-Planungen vorgesehen eine Kletter- und Bouldersporthalle zu realisieren, bleibt mit der Suche nach einem Betreiber weiter aufgegriffen.

Kristina Frank

Im ersten Realisierungsabschnitt werden zwei Dreifachturnhallen, ein Schulschwimmbad, ein Vereinsheim, ein Betriebsgebäude für Freisportanlagen und Freisportanlagen mit Lärmschutzmaßnahmen sowie eine Tiefgarage gebaut. Projektkosten: 97,6 Mio. Euro. „Wir sind froh, mit unserem Beschluss den Bedarf an Sportstätten in diesem neuen Stadtteil zu decken. Da in München insgesamt trotzdem ein Sporthallenmangel herrscht, müssen wir die geplante dritte Dreifachturnhalle in jedem Fall im zweiten Freiham-Realisierungsabschnitt bauen“, so Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sportpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

Eine neue Kletter- und Bouldersporthalle soll einen Hochpunkt setzen und zusammen mit dem Geothermiekraftwerk architektonisch das Einfallstor in den neuen Stadtteil Freiham bilden. Gesucht wird derzeit ein Investor, der diese Trendsporthalle errichtet, betreibt und unterhält. Nach ersten ergebnislosen Sondierungsgesprächen der Verwaltung, werden alle Münchner Sportvereine angefragt, ob sie an dem Projekt interessiert wären. Falls ein gemeinnütziger Betrieb nicht in Frage kommt, werden kommerzielle Investoren gesucht. „Klettern und Bouldern sind in der Bergsporthauptstadt München intensiv nachgefragte Trendsportarten. In München und Umgebung gibt es ein paar Kletterhallen, deren Kapazitäten jedoch begrenzt sind. Wir sind uns daher sicher, bald einen zuverlässigen Partner zu finden, der uns eine moderne Halle mit Außenanlagen errichtet. Freiham wird dadurch für alle Outdoorfans ein attraktiver Anlaufpunkt“, sagt Stadträtin Kristina Frank.

Johann Sauerer

Ob wie gefordert eine Bogenschießanlage realisiert wird, ist noch nicht geklärt. „Wir suchen seit Jahren händeringend nach geeigneten Flächen für Bogenschützen. Bei einer kreativen Planung bin ich zuversichtlich: Eine schmale Bogenschießanlage kann zwischen Sportpark und Landschaftspark gebaut werden. Diese Sportart würde das Sportangebot im gesamten Münchner Westen erweitern und das Gebiet erheblich aufwerten. Wir setzten uns deshalb weiter aktiv für die Bogenschützen ein und glauben, dass sich die Anlage gut in die Umgebung des Landschaftsparks einfügen würde“, so Stadtrat Johann Sauerer.

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