Stadt München optimiert Personalplanung und -gewinnung

Personalreferent Dr. Alexander Dietrich macht sich Gedanken zur strategischen Personalplanung und -gewinnung. Die Stadtratsmitglieder im Verwaltungs- und Personalausschuss sind geschlossen seinen Vorschlägen gefolgt, eine „Anwerbeprämie“ sowie den dualen Studiengang „Soziale Arbeit“ einzuführen. Die CSU-Stadtratsfraktion begrüßt diese Maßnahmen zur Milderung des Fachkräftemangels.

Sinnvolle Aufgaben, sicherer Arbeitsplatz, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fortbildungsmöglichkeiten und viele andere Anreize machen die Landeshauptstadt München zu einer attraktiven Arbeitgeberin. Trotzdem: Der Fachkräftemangel geht an der Stadt nicht spurlos vorüber. In sogenannten Mangelberufen braucht es Zulagen und Qualifizierungsprogramme, um potentielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft zu binden. Kreative Ideen sind weiterhin gefragt, um geeignetes Personal zu finden. Im Zuge einer bezahlten Nebentätigkeit können demnächst städtische Beschäftige 500 Euro verdienen, wenn sie einen Azubi anwerben, oder 1.000 Euro, wenn sie Menschen aus Mangelberufen für die Stadt gewinnen können.

Sabine Pfeiler

„In der Privatwirtschaft hat sich die Auszahlung einer Prämie bei erfolgreicher Anwerbung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon lange bewährt. Die Stadt optimiert durch die Einführung einer „Anwerbeprämie“ ihre Personalgewinnung. Es ist die besste Werbung für die Verwaltung, wenn die eigenen Beschäftigten geeignete Menschen für die Landeshauptstadt München begeistern können“, sagt Stadträtin Sabine Pfeiler, stellvertretende Sprecherin der CSU-Fraktion im Verwaltungs- und Personalausschuss.

Das Tätigkeitsfeld des Sozialdienstes ist so ein Bereich mit Personalmangel. Trotz der Bereitstellung vieler Praktikumsplätze kommen zu wenige Arbeitskräfte nach Studienende zur Stadt. Zahlreiche Stellen zum Beispiel im Amt für Wohnen und Migration oder Stadtjugendamt können nicht adäquat besetzt werden. Nach den äußerst positiven Erfahrungen mit städtischen Studiengängen und Ausbildungszweigen soll ein eigener Studiengang „Soziale Arbeit“ eingeführt werden. Nach einer Ausschreibung will die Landeshauptstadt mit einer privaten Hochschule eine Kooperation für diesen an den Bedürfnissen der Verwaltung orientierten Studiengang eingehen. Geplanter Start des 20 Nachwuchskräfte pro Jahrgang umfassenden Studiums ist das Wintersemester 2019/2020.

Manuel Pretzl

„Wir bieten den Studierenden bald einen attraktiven sozialen Studiengang. Damit wollen wir proaktiv dem Fachkräftemangel entgegenwirken und den potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristig eine Perspektive bei der Landeshauptstadt München aufzeigen. Diese Studierenden werden nach bestandener Prüfung als direkte Ansprechpartner im sozialen Bereich eingesetzt. Der Münchner Bevölkerung garantieren wir gleichsam eine sehr hohe Qualität der Dienstleistung“, so Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

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