Bessere Orientierung auf Münchner Friedhöfen

Der Gesundheitsausschuss hat vorberatend die Einführung eines Leit- und Orientierungssystems auf allen städtischen Friedhöfen beschlossen. Ein guter Service für alle Besucherinnen und Besucher, findet die CSU-Stadtratsfraktion.

Der Münchner Waldfriedhof umfasst 64.500 Grabstätten und ist 170 Hektar groß. Auf dem weitläufigen Aral kann man sich leicht verirren. Zwar wurden nach einem CSU-Antrag aus dem Jahr 2013 Schilder aufgestellt, welche die Besucherinnen und Besucher zu den Ausgängen leiten. Orientierungsmöglichkeiten fehlen jedoch, ebenso auf allen anderen Münchner Friedhöfen.

Von 2018 bis 2020 wird daher in allen städtischen Haupt und Nebenfriedhöfen ein Leit- und Orientierungssystem installiert, begonnen auf dem Waldfriedhof. Geschätzter Netto-Auftragswert: 189.400 Euro. An allen Eingängen werden Hauptstelen mit allen wichtigen Informationen und Plänen installiert. Orientierungsstelen an den Hauptwegen liefern Richtungs- und Ortshinweise. Kleinere Infopaneelen an den Grabfeldern zeigen deren Nummern sowie die Brunnen in der Umgebung an.

„Wer sich nicht richtig auf einem Friedhof auskennt, kann sich im Moment schnell verlaufen, selbst wenn man die Grabfeldnummer kennt. Bisher bleibt den Besucherinnen und Besuchern nichts anderes übrig, als sich durchzufragen oder wieder zurück zum Eingang zu gehen und die Suche neu zu starten. Das Leit- und Orientierungssystem an den Eingängen und auf dem Gelände zeigt nun überall einen Weg durch das Labyrinth“, sagt Stadträtin Dr. Manuela Olhausen, stellvertretende Sprecherin im Gesundheitsausschuss.

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