CSU-Antragspaket Radverkehr: Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Die CSU-Stadtratsfraktion verabschiedet ein Antragspaket zu mehr Sicherheit im Radverkehr. Gefordert werden Bus-Ansagen zu Radweg-Querungen, ein Leitsystem für Fußgänger und Radfahrer sowie die Ausweisung eigenständiger Radrouten im Westpark.

Am 11. Juni findet in München eine Radlparade anlässlich des 200. Geburtstag des Fahrrads statt. Der Mannheimer Karl Freiherr von Drais hat mit seiner ersten „Draisine“, die heute im Verkehrszentrum des Deutschen Museums steht, eines der erfolgreichsten Fortbewegungsmittel weltweit erfunden. In den letzten 200 Jahren hat sich das Fahrrad kontinuierlich weiterentwickelt. Heute gibt es eine enorme Vielfalt an Fahrradtypen für jeden Einsatzzweck: Mountainbikes, City-Räder, Tourenräder, Rennräder, Tandems, Lastenräder, Liegeräder, E-Bikes oder Pedelecs, um nur ein paar Varianten zu nennen.

Sabine Pfeiler

Das Fahrrad gewinnt gerade in München mehr und mehr an Attraktivität. In der Freizeit kommen die Drahtesel genauso zum Einsatz, wie als dauerhaftes Fortbewegungsmittel, z.B. als überlegenswerte und ökologische Alternative zu Auto, Bus und Co. für den täglichen Arbeitsweg. „Mit der erheblichen Aufstockung der Nahmobilitätspauschale auf jährlich 10 Mio. Euro sieht man, wie nachhaltig wir den Ausbau des Radverkehrs betreiben“, sagt Stadträtin Sabine Pfeiler, Radverkehrsbeauftragte der CSU-Fraktion. „Die Radler brauchen neben attraktiven Fahrradrouten mehr Sicherheit auf ihren Strecken. Unser Sicherheits-Antragspaket hat dabei alle Verkehrsteilnehmer im Blick“, so Stadträtin Sabine Pfeiler weiter.

Mehr Sicherheit im Radverkehr I – Ansagen in MVG Bussen:
„Kurz vor den Bushaltestellen macht eine entsprechende Durchsage Sinn, wenn die Fahrgäste auf den Radwegen aussteigen. Das gab es schon, wurde aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen wieder eingestellt. Konflikte zwischen Radlern und Fußgängern sind an diesen Stellen absolut und relativ simpel vermeidbar. Deshalb fordern wie die Wiedereinführung der Ansagen in allen Bussen“, sagt Stadträtin Sabine Pfeiler.

Mehr Sicherheit im Radverkehr II – Leitsystem für Fußgänger und den Radverkehr:
„Das Vorhaben, Radschnellwege wie in Schwabing zu installieren, ist grundsätzlich begrüßenswert. Momentan wissen die Fahrradfahrer aber nicht, wie schnell sie am Besten fahren sollen, damit sie eine „Grüne Welle“ erwischen. Das Rad-Leitsystem soll aus diesem Grund mit digitalen Anzeigen versehen werden. Solche Leitsysteme schaffen bei Radfahrern und Fußgänger größere Sicherheit, da die Verkehrsströme besser gelenkt und verteilt werden“, fordert Stadträtin Sabine Pfeiler.

Kristina Frank

Mehr Sicherheit im Radverkehr III – Ausgewiesene Radrouten im Westpark:
„Gemütlich durch den grünen Westpark radeln macht einfach Spaß. Leider sind einige Wege gleichzeitig für Radler und Spaziergänger ausgewiesen. Da viele Radfahrer den Park zusätzlich als praktische Querungsmöglichkeit nutzen und dementsprechend flott unterwegs sind, kommt es schon mal zu kritischen Situationen. Die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen – eine Evaluierung des Wegesystems und die Abtrennung von extra Radrouten – helfen, kritische Situationen zu vermeiden“, sagt Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sportpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

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