Veranstaltungen in München: Stadt bewilligt höhere Zuschüsse

Kristina Frank

Um die Kostenbelastung bei meist ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen zu reduzieren, hat der Verwaltungs- und Personalausschuss heute höheren Zuschüssen und weitgehenden Aufrechnungsmöglichkeiten durch die beteiligten Dienststellen zugestimmt. Die CSU-Fraktion ist sehr zufrieden mit dieser Entwicklung.

Auf jeden Veranstalter kommen enormen Kosten zu, sobald die Genehmigung der Stadt samt Auflagen eintrifft. Aufgrund der zunehmenden Sicherheitsauflagen steigen vor allem die Sicherheitskosten für Securitys und Sicherheitskonzepte. Hinzu kommen die Verwaltungsgebühren für Genehmigung und Sondernutzung. Manche ehrenamtlichen Veranstalter können ihre Feste deshalb nicht mehr ohne städtische Zuschüsse durchführen. Um die oft traditionellen Feste in München, wie den Münchner Straßenfasching, weiterhin zu erhalten, sollen die jeweils zuständigen Referate höhere Zuschüsse zur Verfügung stellen. Zusätzlich werden Verwaltungsgebühren niedrig angesetzt und wenn möglich weitestgehend mit den Zuschüssen aufgerechnet. „München braucht seine traditionellen Feste, denn sie sind fest im Jahresablauf verankert. Im Winter der Fasching und im Sommer die Straßenfeste. Wir sind gerade den ehrenamtlichen Veranstaltern äußerst dankbar für ihr Engagement. Die Kostensteigerungen aufgrund der Behördenauflagen dürfen deshalb die Veranstaltungen nicht verhindern“, sagt Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der CSU-Fraktion im Verwaltungs- und Personalausschuss.

Auch das Anzeigeverfahren wird laut Kreisverwaltungsreferat transparenter und einfacher. Im Internet wird ein Veranstaltungsleitfaden zusammen mit einer Gebührenübersicht veröffentlicht.
Von der Einrichtung einer neuen Stelle zur zentralen Verwaltung eines Veranstaltungsbudgets wurde Abstand genommen. Der Verwaltungsaufwand und die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen, denn die Veranstalter müssten sich im Rahmen des Antragsverfahrens mit einer weiteren Stelle der Stadtverwaltung auseinandersetzen. Die zuständigen Fachreferate sind fachlich und sachlich die kompetentesten Ansprechpartner. „Unserem Wunsch nach einer One-Stop-Agency für Veranstaltungen haben wir uns einen großen Schritt genähert. Der Behördendschungel wird ein wenig gelichtet. Entscheidend für die Veranstalter ist ein zügiges, transparentes Anzeigeverfahren. Die Kosten müssen gleich zu Beginn gut abschätzbar sein. Dann wissen beide Seiten, Veranstalter und Stadt, was auf sie zukommt“, so Stadträtin Kristina Frank.

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