Kommunaler Außendienst: Durchbruch für kommunale Sicherheitsbemühungen

Durch den heutigen Beschluss wird das Kreisverwaltungsreferat (KVR) mit der Einrichtung des Kommunalen Außendienstes (KAD) beauftragt. Insgesamt 92 Außendienstmitarbeitende werden nach ihrer Ausbildung im Innenstadtbereich für Ordnung sorgen. Die Einrichtung des KAD geht auf die Initiative der CSU zurück.

Die CSU-Fraktion forderte seit 2004 immer wieder die Einrichtung eines kommunalen Ordnungsdienstes. In vielen deutschen Städten gibt es bereits solche Ordnungsdienste, um Ordnungsstörungen auf dem eigenen Stadtgebiet zu unterbinden. Gerade in den Problemgegenden der Münchner Innenstadt soll die Präsenz der neuen Ordnungskräfte für mehr Sicherheit sorgen. Das Einsatzgebiet: Rund um den Hauptbahnhof bis Stachus, südliches Bahnhofsviertel, Alter Botanischer Garten sowie auf der Feiermeile vom Maximiliansplatz über die Sonnenstraße bis zum Sendlinger Tor und Umgebung. Der KAD ist gleichsam das Gesicht der Stadtverwaltung und erster Ansprechpartner auf der Straße. Neben der Ahndung von Ordnungsstörungen – wie Verunreinigungen auf öffentlichen Straßen – kümmert sich der KAD um die Durchsetzung des Alkoholverbots am Hauptbahnhof, erteilt Platzverweise an organisiert bettelnde Personen und greift bei nächtlichen Lärmbelästigungen ein.

Bürgermeister Josef Schmid

„Zeit wird’s: Mit dem Kommunalen Außendienst schließt München endlich zu dem Sicherheitsstandard in anderen deutschen Großstädten auf. Der KAD wird wichtige Funktionen für die Sicherheit der Münchnerinnen und Münchner übernehmen. Insbesondere setze ich große Hoffnungen auf den KAD, um den Beeinträchtigungen für Gewerbetreibende und Geschäftsleute im Bahnhofsviertel entgegenzuwirken. Diese Hoffnung teile ich mit den Akteuren vor Ort“, erklärt Bürgermeister Josef Schmid.

Manuel Pretzl

„Der KAD sorgt in den sensiblen Innenstadtvierteln für Sicherheit und Ordnung. Das war und ist ein zentrales Anliegen der CSU-Fraktion. Die Stadt kümmert sich um die Durchsetzung ihrer Regelungen und unterstützt damit die wertvolle Arbeit der Polizei. Dadurch schützen wir die Bevölkerung und vermitteln ein unschätzbar wertvolles Gefühl von Sicherheit“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

Michael Kuffer

„Ohne die jahrelangen Forderungen der CSU würde es heute definitiv keinen KAD geben. Ein großer sicherheitspolitischer Erfolg für die CSU-Fraktion. Wir erwarten uns von der Präsenz der Dienstkräfte eine deutliche Verbesserung der Sicherheitslage rund um den Hauptbahnhof. Um Verbote wirksam durchsetzen zu können, werden wir auf lange Sicht nicht umhinkommen, die Anzahl der Mitarbeitenden aufzustocken. Die Einsatzberichte werden uns den weiteren Handlungsbedarf aufzeigen“, so Stadtrat Michael Kuffer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher der CSU-Fraktion im Kreisverwaltungsausschuss.

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