München rüstet um: Massive Förderung der E-Mobilität

Im Rahmen des Integrierten Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität (IHFEM) hat sich der Stadtrat mit dem stadtweiten Ausbau der Lade-Infrastruktur und der steigenden Förderung der Umstellung auf E-Fahrzeuge aller Art befasst. Stadtverwaltung, SWM und MVG intensivieren ihre Anstrengungen auf dem Gebiet der E-Mobilität.

München kämpft mit einer erhöhten Stickoxidbelastung. Die Messergebnisse bestätigen die CSU-Fraktion im Bestreben, aus Gründen der Luftreinhaltung, des Klima- sowie des Lärmschutzes die innovative Schlüsseltechnologie der E-Mobilität noch nachhaltiger in München zu etablieren. Zahlreiche Stadtratsanträge belegen dieses vorausschauende Denken. Unsere Forderungen: Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, an Taxistandplätzen, auf Park&Ride-Anlagen, in Parkhäusern, für städtische E-Dienstfahrzeuge und E-Fahrräder sowie die Umstellung der Fuhrparke MVG, Stadt und privater Sightseeing-Unternehmen. Alle Ansinnen wurden geprüft, fast alle Projekte werden angegangen oder umgesetzt. München bekommt mehr Ladesäulen. Zusätzlich zu den 100 beschlossen kommen bis 2018 wahrscheinlich 22 Mulitcharger und 8 Normalladesäulen an hoch frequentierten Standorten nahe Hauptverkehrsachsen, in der Nähe von Taxi-Standplätzen und auf Park&Ride-Anlagen hinzu. Die Fuhrparke werden ebenfalls sukzessive umgestellt.

Bürgermeister Josef Schmid

„München macht e-mobil: Ich freue mich, dass der Stadtrat heute das neue Handlungsprogramm beschlossen hat. Es geht weiter voran mit der E-Mobilität in München. Gleichzeitig bin ich dafür, die Maßnahmen in Zukunft noch weiter zu intensivieren – beispielsweise durch kostenloses Parken für Elektroautos. Nur so können wir urbane Mobilität und saubere Luft gleichzeitig gewährleisten“, erklärt Bürgermeister Josef Schmid.

Manuel Pretzl

„Wir bauen München zum E-Standort um. Es ist uns ernst mit der Forderung, den Münchner Verkehr schrittweise auf den elektrischen Betrieb umzustellen. Dafür investieren wir beispielsweise kräftig in den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Jetzt muss die Industrie mitziehen und uns bezahlbare Alternativen zu konventionell betriebenen Autos, Bussen und Lastkraftwägen liefern“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Sebastian Schall

„Der Vorwurf, wir würden nicht genügend für die Luftreinhaltung tun, geht total ins Leere. Das belegt unser IHFEM eindeutig. Alles, was machbar ist, setzen wir um oder gehen wir an. Die CSU setzt sich für langfristige und wirkungsvolle Maßnahmen ein“, ergänzt Stadtrat Sebastian Schall, Sprecher der CSU-Fraktion im Umweltausschuss.

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