Städtische IT-Reform: SWM soll sich um Schul-IT kümmern

Der Stadtrat hat heute vorberatend beschlossen, die Überführung des pädagogischen Netzes des Referats für Bildung und Sport (RBS) bis Ende 2019 in eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke München GmbH (SWM) zu prüfen. Ziel ist es, den Schulen eine moderne IT-Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Die CSU begrüßt den ersten Schritt der IT-Reform.

Im Februar hat der Stadtrat die wegweisende Entscheidung getroffen, die städtische IT neu zu organisieren. Ein neu zu gründendes IT-Referat wird sich zentral um alle IT-Belange der Stadt kümmern. Geprüft wird nach heutigem Beschluss, ob das pädagogische Netz des RBS vorab in die LHM Services GmbH ausgegliedert werden kann. Bei der pädagogischen Domäne handelt es sich um die IT-Unterstützung für die Geschäftsprozesse der Pädagogik. Beispiele: Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen mit digitalen Medien und Betreuung IT-gestützter Bildungsleistungen. Hintergrund für die Überlegungen zur Auslagerung sind Größe und Komplexität des pädagogischen Netzes mit 33.000 Rechnern. Eine sofortige Integration dieses Bereichs würde das neue IT-Referat überfordern.

Beatrix Burkhardt

„Durch die Überführung des pädagogischen Netzes an die SWM erhoffen wir uns dringend notwendige Verbesserungen für die Münchner Schulen. Die digitale Versorgung entspricht nicht mehr den neusten Anforderungen und muss unbedingt erneuert werden. Um digital nicht total abgehängt zu werden, müssen wir schnell handeln. Lehrer- und Schülerschaft haben es verdient, in ihrem Schulalltag optimal unterstützt zu werden“, sagt Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

Sabine Pfeiler

Auch Stadträtin Sabine Pfeiler, stellvertretende Sprecherin der CSU-Fraktion im IT-Ausschuss, ist von dem neuen Konzept überzeugt: „Mit den SWM haben wir einen zuverlässigen IT-Partner gefunden. Ihre zahlreichen Angebote sind ohne den intensiven Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien nicht mehr vorstellbar. Die SWM unterliegen dabei enormen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit und Sicherheit. Die Betreuung des pädagogischen Netzes stellt sicherlich eine neue Herausforderung für beide Seiten dar. Aufgrund der positiven Erfahrungen in der Vergangenheit vertrauen wir unserem technischen Dienstleister das pädagogisches Netz gerne mit der Zuversicht an, Verbesserungen für alle Beteiligten zu erreichen.“

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