Verfassungswidrige „Graffitis“ an den Fassaden im Umfeld des Kafe Marat

Die Stadtverwaltung stellt dem Stadtrat dar, an welchen Fassaden städtischer Gebäude im Umfeld des Kafe Marat sogenannte „Graffitis“ angebracht wurden und wie hoch die Kosten für deren Beseitigung zu schätzen sind. Da diese „Graffitis“ oftmals verfassungsfeindlichen Inhalts sind, ein Nachweis der Täterschaft kaum möglich ist, sollten nach Beseitigung der Schmierereien mit den verantwortlichen Jugendlichen in diesem Jugendtreff seitens des Jugendamtes ein Dialog über über die strafrechtlichen Folgen der Fassadenbeschädigungen geführt werden. Den Jugendlichen sind die hohen Kosten der Beseitigung und das hohe Maß der Kritik der umgebenden Bevölkerung an der optischen Verunstaltung dieser unter Denkmalschutz stehenden Gebäude darzustellen. Diese pädagogische Maßnahme sollte auch zum Inhalt haben, dass die Jugendlichen im Kafe Marat selbst Verantwortung dafür tragen wollen, dass künftig die Fassaden von Verunstaltung verschont bleiben werden.

Begründung:

In einem weiteren Umfeld im Schlachthofviertel des Kafe Marat an Fassaden städtischer Gebäude, an einer Friedhofsmauer wurde eine Vielzahl von sogenannten Graffitis oftmals mit verfassungsfeindlichen Inhalten aufgebracht. Es geht um linksradikale Symbole wie „Hammer und Sichel“, um Aufrufe und Parolen der linksautonomen Szene, wie aus den beigefügten Fotos ersichtlich. So findet sich an vielen Stellen die Abkürzung „ACAB“, was bedeuten soll: All Cops are Bastards und vieles Einschlägiges mehr. Aber nicht nur die verfassungsfeindlichen Inhalte sind völlig inakzeptabel sondern auch der dadurch entstehende optische Eindruck dieses wichtigen weitgehend denkmalgeschützten Teils des Schlachthofviertels.

Die Schmierereien vermitteln den Eindruck eines Ansatzes von Verslumung und laden in ihrer großen Fülle zu weiteren „Bemalungen“ geradezu ein. Sie sind für Rechtspopulisten und Rechtsradikale ein Anlass, der Landeshauptstadt die stille Akzeptanz der rechtswidrigen Schmierereien zu unterstellen, wie in einem Propagandafilm eines Rechtspopulisten geschehen. Kaschierte Überreste eines Fotos über ein Polizeifahrzeug mit eingeschlagenen Scheiben, welches in einem solchen Propagandafilm kurz gezeigt wurde, finden sich noch aktuell an der Fassade des Tröpferlbades.

 

Quelle: Stadtrat Marian Offman

 

Marian Offman
Richard Quaas
Prof. Dr. med Hans Theiss

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