Landschaftspark Freiham: Naturnaher Entwurf überzeugt Rathaus-CSU

Der Landschaftspark in Freiham nimmt Gestalt an: Der Bauausschuss beauftragt ein Berliner Büro mit der weiteren Planung. Von der Idee der Durchführung einer Gartenschau – BUGA oder IGA – nimmt der Stadtrat jedoch Abstand. Die CSU-Stadtratsfraktion ist von der naturnahen Parkgestaltung überzeugt.

Der neue Landschaftspark wird sich in Nord-Süd-Richtung zwischen A 99 und dem neuen Stadtteil Freiham entlang ziehen und mit Seitenarmen in das Vierteln hineinreichen. Der Stadtrat folgt dem Wettbewerbsergebnis und beauftragt das Büro Lützow 7 aus Berlin mit den Planungen und Vorbereitungen für den ersten Realisierungsabschnitt. In der neuen Parklandschaft wechseln sich

Otto Seidl
Otto Seidl

Wäldchen, Gehölzgruppen, Lichtungen, Streuobstwiesen und offene Wiesen ab. Ein verzweigtes, barrierefreies Wegenetz mit Aussichtspunkten erschließt das Gelände. „Der Freihamer Park wird größer als der Westpark werden. Das Ergebnis entspricht größtenteils den Wünschen aus der Bürgerbeteiligung nach einem naturnahen und vielfältig nutzbarem Gelände“, meint Stadtrat Otto Seidl, stellvertretender Sprecher der CSU-Fraktion im Bauausschuss. Anfang 2019 soll der Projektauftrag erteilt werden. Dann ist mit ersten Kostenschätzungen zu rechnen.

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Nach eingehender Abwägung von Chancen und Risiken schlägt das Baureferat vor, sich nicht für die Durchführung einer BUGA oder IGA zu bewerben. Stadtrat Johann Sauerer, Freiham-Experte der CSU-Fraktion, erklärt: „Freilich wäre es schön gewesen, eine Gartenschau nach Freiham zu holen. Doch die Parkplanungen sind bereits sehr weit fortgeschritten und das Kostenrisiko ist nach den Erfahrungen anderer Städte zu hoch. Hamburg hat mit seiner Internationalen Gartenschau 2013 ein Defizit von 37 Mio. Euro eingefahren. Deshalb – und vor dem Szenario hoher Eintrittspreise sowie rückläufiger Besucherzahlen – treffen wir mit unserer Zurückhaltung die richtige Entscheidung. Wir sind gerne bereit, diese Überlegung bei anderen Neubaugebieten nochmal aufzunehmen.“

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