CSU stimmt Arnulfsteg zu

Die Rathaus-Kooperationspartner sind sich einig: Der Arnulfsteg soll gebaut werden. Die Entscheidung darüber steht am kommenden Mittwoch in der Stadtratsvollversammlung an. Die Fahrradbrücke verbindet die durch die Bahngleise getrennten Stadtviertel Schwanthaler Höhe und Maxvorstadt/Neuhausen. Ein wichtiger Baustein für den nachhaltigen Ausbau des Radverkehrs in München.

Der Wunsch nach einem Verbindungssteg für Radfahrer und Fußgänger zwischen Donnersberger Brücke und Hackerbrücke existiert schon lange, denn die Querungen dieser Brücken sind nicht ganz ungefährlich. Der Realisierung standen jedoch einige Hürden im Weg. Mit der letzten Ausschreibung wurde zwar ein Anbieter gefunden, dieser konnte das technisch anspruchsvolle Bauwerk aber letztlich nicht umsetzen. Die Folge: Durch die geplante Neuausschreibung stiegen die Kosten von ursprünglich 18 Mio. Euro auf mehr als 26 Mio. Euro. Hinzu kommen enge Abstimmungen mit der Deutschen Bahn, die der Stadt ein enges Zeitfenster für notwendige Streckensperrungen gibt.

Prof. Dr. med Hans Theiss

„Dieser hohe, freiwillige Kostenblock sowie die Kostensteigerung müssen im Haushalt darstellbar sein. Wir haben deshalb ganz nüchtern Kosten und Nutzen dieses Bauvorhabens gegeneinander abgewogen und uns gefragt, ob es gleichwertige, günstigere Alternativen vor Ort gibt, die den Bürgern ähnlich viel bringen. Unterm Strich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass andere Lösungen nicht zum gleichen Effekt führen würden. Hinzu kommt, dass sich unsere Ausgaben durch die Bewilligung von Fördermitteln reduzieren. Die Ausgaben sind deshalb vertretbar, wenn auch nicht leicht zu schultern“, sagt Stadtrat Prof. Dr. Hans Theiss, finanzpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Kristina Frank
Kristina Frank

„Der Arnulfsteg verbindet gleichsam die durch die Gleise zerschnittenen Stadtviertel. Die Brücke ist ein Gewinn für alle Radler und Fußgänger, die die Stammstrecke queren oder die S-Bahn nehmen müssen. Wir schaffen damit ein großes Plus an Sicherheit und Komfort. Der Querungsbau passt sehr gut in unser Ausbaukonzept des Radverkehrs, denn die Brücke soll Teil des Fahrradschnellwege-Netzes werden. Indem wir ein attraktives Wegenetz anbieten, wird das Fahrrad zur echten Mobilitätsalternative“, so Stadträtin Kristina Frank, sportpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

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