CSU-Forderung: Kinderbefragung in städtischen Einrichtungen

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Im Kinder-und Jugendausschuss wurden letzte Woche die Ergebnisse der Elternbefragung 2017 in städtischen Tagesheimen, Heilpädagogischen Tagesstätten und Kindertageseinrichtungen bekanntgeben. Die Bilanz ist durchweg positiv. Die CSU-Stadtratsfraktion stellt heute einen Stadtratsantrag und fragt: Sehen das die Kinder und Jugendlichen genauso?

Seit ein paar Jahren befragt das Referat für Bildung und Sport – in Zusammenarbeit mit externen Firmen und dem Statistischen Amt – die Eltern jährlich, wie zufrieden sie mit den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen sind. Fragen zu Pädagogik, Ferien, Lern- und Übungszeiten, Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern und Verpflegung geben Verwaltung und Stadtrat Aufschluss über Entwicklung und Handlungsoptionen. Nahezu in allen Bereichen ist die Zufriedenheit der Eltern gestiegen. „Es ist schön zu hören, wie zufrieden die Eltern mit unserem pädagogischen Personal sind. Die Eltern sehen, wie gut ihre Kinder betreut und eingebunden werden und erkennen dies an. Ein Lob an unser Fachpersonal, weiter so!“, so Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Stadtratsfraktion. Kritik wird z.B. beim Personalmangel oder der Verpflegung angebracht. Darauf gilt es seitens der Verwaltung zu reagieren.

Die direkten „Kunden“ der Einrichtungen, nämlich die Kinder und Jugendlichen, kommen in dieser Befragung nur indirekt vor. Die positiven Bewertungen implizieren immerhin, dass sie gerne ihre Gruppen besuchen, sonst wären die Eltern wohl nicht so positiv gestimmt. Unsere Idee: Wir möchten die Kinder und Jugendliche direkt befragen und von ihren Erfahrungen hören. In einigen Einrichtungen gibt es entsprechende Abfragen bereits. Wünschenswert ist die Vorbereitung einer flächendeckenden und altersgerechten Befragung. „Fühlen sich die Kinder in ihrer Kita wohl, das möchten wir gerne wissen. So klein sie auch sein mögen: Sie haben eine Meinung. Wie heißt es so schön: Kindermund tut Wahrheit kund. Vielleicht gibt es außerdem Bereiche, wo wir ihnen Mitspracherechte einräumen können. Jugendlichen können sich schon differenzierter ausdrücken und bekämen durch eine Befragung die Gelegenheit, an der Gestaltung ihres Tagesheims oder ihres Horts teilzuhaben. Durch solche Maßnahmen möchten wir unsere tollen pädagogischen Angebote fortwährend weiterentwickeln“, so Stadträtin Beatrix Burkhardt weiter.
Wie eine solche Befragung ausgestaltet werden kann, soll sich nun das Referat für Bildung und Sport überlegen.

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