Bürgerbüros: Stadt weitet Angebote aus

Das heute im Kreisverwaltungausschuss beschlossene Standortkonzept Bürgerbüros sieht den Ausbau der drei großen Standorte in der Rupperstraße, am Orleansplatz und in Pasing vor. Die Rathaus-Kooperationspartner CSU und SPD haben sich darüber hinaus erfolgreich für den Erhalt der Standorte in der Leonrodstraße und der Forstenrieder Allee eingesetzt.

Schall Sebastian
Schall Sebastian

Das Kreisverwaltungsreferat in der Ruppertstraße wird erweitert, der Standort Orleansplatz bekommt ein zusätzliches Stockwerk und die Pasinger Bürgerbüros ziehen in größere Räumlichkeiten in der Nähe des Pasinger Marienplatzes um. Ende 2018 wird ein neues Bürgerbüro am Scheidplatz fertiggestellt. „Unser Ziel ist es, die unerträglich langen Warteschlagen von den Bürgerbüros zu reduzieren. Der räumliche Ausbau und die personelle Aufstockung bringen uns diesem Ziel näher. München wächst, weshalb wir unsere Serviceangebote zur besseren Erreichbarkeit dezentralisiert belassen und verstärken werden. Wir könnten den Münchnerinnen und Münchner, die schon mal den halben Tag für die Ausstellung es Dokuments angestanden sind, Schließungen von Bürgerbüros nicht zumuten“, sagt Stadtrat Sebastian Schall, stellvertretender Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss.

Auf Antrag von CSU und SPD bleiben die Bürgerbüros in der Leonrodstraße und der Forstenrieder Alle geöffnet. Umzüge in größere Räumlichkeiten im nächsten Umgriff werden geprüft.

Kristina Frank
Kristina Frank

„Wir setzen uns seit Jahren vehement für den Erhalt des Bürgerbüros in der Leonrodstraße ein. Der Erhalt ist ein großer Erfolg in Sachen Bürgerfreundlichkeit und Dienst am Bürger. Das neue Bürgerbüro am Scheidplatz macht den Standort in der Leonrodstraße nicht obsolet. Während der Scheidplatz von den nördlichen Stadtvierteln angesteuert wird, bedient die verkehrlich gut angebundene Leonrodstraße die Mitte und den Westen mit. Beide Standorte werden sich ergänzen, der Servicebedarf in der Bevölkerung ist enorm. Da die Räumlichkeiten in der Leonrodstraße sehr beengt sind, müssen neue Räumlichkeiten in der Nähe angemietet werden“, betont Stadträtin Kristina Frank.

Dr. Manuela Olhausen

„Die CSU im Münchner Süden macht sich seit Jahren für den Erhalt des Bürgerbüros stark. Die Einrichtung in der Forstenrieder Allee muss bestehen bleiben. Um den Besucheransturm bewältigen zu können, wäre eine Verlegung in die größeren Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek perfekt. Alternativ muss sich die Verwaltung nach geeigneten Mietobjekten in der unmittelbaren Umgebung umsehen. Wir werden eine Lösung finden, die den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Verwaltung gerecht wird“, findet Stadträtin Dr. Manuela Olhausen.

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